04. Mär

Die Menschen haben Religionen ersonnen, um uns zu bremsen der wilden Pfade. Der Glaube vermengt mit geschriebenen Lichtblicken kann Schönes ergeben und sich fortpflanzen in Gedanken und Taten. Eine Fassung um deren Weite und eine Struktur in deren Wallen ist die Zurückführung auf das Wahre, die Zurückführung auf dich und deine Ziele.

Höre nicht der Worte draußen, sondern fasse dich beim Wunsche ohne Vorurteil. Sei offen zu dir und möglichen Wegen, lass versperren dir nicht ein Heil durch Weisung eines Vermeindlichen. Du kannst entscheiden und durch dein Sein verbessern der Plätze und Bauten unserer lieben Brüder - im Glauben und der Religionen Weisen.

Der Blick auf ihn bricht auf dein Zagen, Akkorde klingen… Die Buch Tragenden schauen dir und geben Kraft, erwachsen aus den Zeilen unserer Ahnen, gelebt im Glauben unter dem Dache der Religion. Abruptes Ende gibt dir die Chance, des Endes Herr zu sein und auszuschwingen, wir es dir, nur dir beliebt. Und ja, das Tragen von Lasten gehört dazu. Auf dem Wege kommt der Zwischen auch zum Fall - der Grund warum wir eben pressen zu Wein und trinken um uns hold zu sein.

04. Jan

Das neue Jahr ist ein wogender See, ein großer, der die einläd zum Leben. Eis sind Erinnerungen deiner Zeit, die dich bremsen und festigen wollen. Durch Ruhe kann man der Dinge schätzen und verstehen lernen, wenn man sich nur ausliefern mag. Manchmal brauchen Dinge zwei Monate, manchmal nur wartende Augenblicke.

20. Jun

Gestern waren wir in der Kulturfabrik Hoyerswerda (KuFa) und haben unsere Füße zur Band soll sein träumen lassen. Bernd ist leider nicht mehr dabei, Tobi, ein neuer Sänger rieb unsere Seelen auf.

[...] streicht mein Dörfchen von der Karte
nur aus meiner Seele nicht [...]
[...] solang das  Geld für einen Weißwein
reicht solang erreich ich sie [...]

[...] kann sein das der Teufel den Mann ausm Land reißt
nie kriegt er das Land ausm Mann [...]

25. Okt

Eine Spannung ist im Inneren, man freut sich auf das Wiedersehen. Leicht und mit zunehmender Oberflächlichkeit genießt man die Nähe des Geliebten und gibt sich hin. Genauso leicht verspielt man die Neigungen und kommt zum Schema der Herrschaftsgedanken zurück. Rangfolgen sind unseren Seelen wichtig und wir streben nach oben, streben der Unterwerfung jeglichen Seins entgegen und verstehen erst nach Zeiten, dass dieses etablieren von Rangfolgen wohl kurzfristig beeinflusst werden kann, jedoch im steten Sinne der Ewigkeit sowieso den unseren innewohnenden Bahnen entfolgt.

Man kommt dort an, wo man hingehört. Man arbeitet und lebt mit den Leuten, wo man hingehört. Man entwickelt sich dorthin, wo man geistig steht und wessen man sich öffnet. Natürlich unter der Bedingung, das man sich wohlfühlt. Wenn man sich schwer tut, auf Wolken schwebt oder Angst, Traurigkeit oder Hass fühlt entwickelt man sich entgegen den inneren Neigungen. Es gilt dies zu erkennen und den inneren Gefühlen Folge zu leisten.

Heißt im Klartext dass die Welt uns in Deutschland 2009 etwas erzählt, was nicht gut ist. Man muss der Dinge wechseln um anzukommen. Man muss ändern um anzukommen. Nichts ist statisch und eine Klammerung an einen Vorteil führt zu Schmerze dann, wenn es nicht dein Weg ist.

Für das Wiedersehen heißt das im Sinne der Harmonie, dass man sich öffnet und nicht hastend strebt zu Rangieren. Treiben lassen, schauen und staunen. Wege offen lassen, zuhören und gemeinsame Lösungen finden, das Herz hergeben, damit es in Ruhe mit dem verschmelzen kann, wonach es strebt. Ränge folgen von selbst, eine Klärung ist bereits geklärt…

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