04. Feb

Morgen ist der erste Tag auf dem Schloss. Die letzten Wochen an der Hochschule waren anstrengend, wenn auch befreiend und klärend, was die derzeitige Lage in der Bildungslandschaft angeht.

Die Freude ist groß über die kommende Zeit außerhalb der Stadt in weiter Ferne. Ich werde Ruhe finden und meine Kräfte für die letzten Arbeitswochen zur Fertigstellung Diplomarbeit verwenden.

Desweitern möchte ich in mich gehen und wenigst möglich von Technik, Unruhe, Lichtverscmutzung, verschobenen Schlafenszeiten und unnützen Gedanken beeinflusst Sklave des Alltäglichen sein. Werde die Anspannung lösen und den mir derzeit nicht mehr behagenden Tagestrott durchbrechen, abstreifen und hinter mir lassen.

Die Natur da draußen empfängt mich mit offenen Armen, die Verbindlichkeiten der Welt hier sind zu vernachlässigen, die gebotene Kraft und Nähe zur Welt sind von unschatzbarem Umfang. In der Folge mag ich dieses Wohlgefühl in meine Arbeit einfliessen lassen.

28. Dez

Man kann alles ungünstig auslegen. Diese Auslegung wiederum spiegelt auch die eigene, hoffentlich nur momentane Einstellung für die Welt wieder.

Je umfangreicher deine Welt ist, desto mehr Dinge müssen stimmen, bevor du in in Fügung bist.

14. Dez

Unser geistiges Auge scheint mit unserem weltlichen Auge in Verbindung zu stehen. Verwende ich eines der beiden, kann ich das andere nicht verwenden, da dieses blockiert ist. Hingegen hilft uns Musik die Verwendung der Augen zu verstärken und in Abhängigkeit der Harmonie in den Klängen zu leiten.

Schwierig sind die gesamten Bildschirmkisten unserer Zeit, welche uns von der Benutzung der weltlichen Augen abhalten. Zu sehr haben Computer, Fernseher und mobile Geräte unseren Alltag ergriffen. Einmal in der geistigen Welt eingetaucht interessiert uns das alles nicht mehr.

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