Die Stadt liegt da und will erbildert werden. Regen fliegt durch die Gassen, rinnt an der Kleidung. Einzelne beleuchtete Kleinigkeiten heben sich hervor im sprühenden Nass, Wände duften nach Stein und Moos, nicht alle sind glitischig.
Steine, viele Steine bilden diese Steinstadt im Regen. Sie halten wohl länger heißt es und schaffen eine Welt, die man nicht bedacht hat. Wasser überzieht alles und sickert an allen Enden. Angenehm ist dann ein kühler Palast, der davor schützt, wenn man ein Feuer darin machen kann, welches einen kleinen Winkel uns erreichend füllt und da ist.
Wir sind die Baumeister, wir sind die Menschen, welche Städte schaffen, welche einen Eindruck erschaffen und mehr noch eine Gefühlswelt als eine Seinswelt erschaffen. Ja, wandeln müssen wir dann in diesen Städten und deren Gebäudewälder.
Fotografieren mag ich sie, heute, mit dir…
Diese Tageszeile wurde am 30. August 2010 gegen 15:55 Uhr in der Kategorie Tageslicht, Zeilensammlung veröffentlicht, dabei wurden folgende Stichworte zugewiesen: Foto, Regen, Stadt, Stein. Keine Kommentare vorhanden.
Einen sehr wichtigen Fakt habe ich heute im Kapitel Korrespondenzanalyse gelesen, der sich auch auf andere Untersuchungen anwenden lässt. Dabei wird beschrieben, wie man multivariate Daten auf weniger Dimensionen abbildet, um diese besser darstellen zu können.
Nachdem zwei Eigenschaften aufeinander abgebildet wurden und ein Gradient sichtbar wird, benötigt man zur Darstellung der weiteren Variation der Daten eine (in dem Falle der Ordinationsanalyse) zusätzliche Achse. Dabei müssen die dazukommenden Daten unkorreliert und orthogonal zu den bestehenden Achsen sein. Nur dann ist eine Darstellung wirklich neuer, zusätzlicher Information möglich.
Heißt weitergedacht und auf andere Analysen bezogen auch, dass genau geprüft werden muss, aus welchen Grunddaten sich Ergebnisse zusammensetzen, wenn man diese mit anderen Ergebnissen in Beziehung setzen mag, um tatsächliche neue Information zu gewinnen.
Gestern waren wir in der Kulturfabrik Hoyerswerda (KuFa) und haben unsere Füße zur Band soll sein träumen lassen. Bernd ist leider nicht mehr dabei, Tobi, ein neuer Sänger rieb unsere Seelen auf.
[...] streicht mein Dörfchen von der Karte
nur aus meiner Seele nicht [...]
[...] solang das Geld für einen Weißwein
reicht solang erreich ich sie [...]
[...] kann sein das der Teufel den Mann ausm Land reißt
nie kriegt er das Land ausm Mann [...]