Möglicherweise gibt es auch ein energetisches Netzwerk zwischen Menschen, die in einer bestimmten Beziehung zueinander stehen. Gerade bei großen Anstrengungen und Energiebedarf könnte es sein, dass es anderen Teilen dieser Gruppe etwas schlechter geht und diesen nicht die übliche Energiemenge zur Verfügung steht.
In Partnerschaften, der kleinsten Einheit mit Austausch, kann man zumindest beobachten, dass es oftmals dem einen Teil besser geht, dieser zum Geben geneigt ist, wenn der andere Teil von Traurigkeit oder Krankheit erfüllt ist. Selten ist zu beobachten, dass beide Partner am Boden zerstört ist.
Sicherlich könnte dies auch ein anderer Effekt sein, zum einen dadurch begründet, dass die Energiezustände nie gleich sind. Zum anderen kann der Effekt möglicherweise dadurch beschrieben werden, dass der situationsabhängig etwas stärkere Partner motiviert ist, nun für die Gruppe einzustehen und die Führung und beispielsweise Entscheidungsgewalt zu übernehmen.
Bei Gruppen die über größere Abstände eine Verbindung leben wäre es zudem schwierig, diese zu erkennen oder zu untersuchen. Wer in vielen größeren Gruppen ist, wird Schwankungen weniger spüren, es sei den ein Teil der Gruppe braucht (oder nimmt) sich eine sehr große Menge an Energie.
Zurückgezogene, einzelne Menschen haben nur ihren eigenen Haushalt. Sie sind dadurch nicht schwächer, weil das Grundverständnis für das System nur an dem Austausch und der Bereitstellung der Energie liegt - sie haushalten immer mit der gleichen Menge.