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| 25. Juli 2007 |
Verfanglauf |
Peinlich soll es dir sein, wenn du die Gaben des Lebens verschwendest und dich in Kreisläufen verfängst. Wenn du in kurzen Zeiten gleichartige Abläufe wiederholend lebst, und mit den Ergebnissen unzufrieden bist, in der Folge aber wieder und wieder wiederholst und in Gedanken lebst, möglicherweise dadurch zu verbessern, hast du dich verfangen und solltest deine Gedanken sortieren. Geh raus, atme frische Luft, geh in den Regen, kletter auf einen Berg und nimm zu wenig Verpflegung mit, leg dich einen Tag in einen abgeschiedenen Wald oder fahre ziellos mit Straßenbahn - aber mach was!
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| 3. Juli 2007 |
Lichtkopplungsleben |
Zeilen des Fühlens, in Zeiten des Forderns durch euch:
Ich sitze am Draht der Welt, mein unscharfer Blick, nur innerlich, weilt auf leuchtenden Zeilen. Ich traue der angebundenen Welt und beginne aufzunehmen, doch was ist mit der Überlast?
Gesundheit oh, Körper, ich mag euch vereinen, doch schätze ich schon viel des Frevels getan zu haben. Es gibt Regeln und doch kann man ihnen strotzen, wenn man nicht nur der Welten gemacht ist.
Oh Ihr freudigen Freunde, klar sind wir in Hast, doch ich mag euch nicht bremsen. Selber müsst ihr sehen, was die Sucht nach dem eigenen euch das Herze trübt.
Da sein mag ich und doch merke ich dem technisch Wandel verschmerzend, dass er mich trifft und trifft und trifft. Der Strom der Welt zerreibt meinen Körper - doch wofür soll er sonst sein, besser mag ich nutzen, doch ist dieser Hirnkrieg ein gar feines Getue.
Welt draußen nur via Kabel, jetzt schon ungebunden, ich laufe fremd. Entfernend werde ich erst langsam wieder ankommen, vergangene Tage des Verlassens predigend springen mir ins Auge, wieder bin ich gefangen und doch befreie ich Stückens die Welt durch uns.
Vereinen der Leistung unseres kleinen Gestirns können wir nur, wenn wir die mechanischen Abläufe noch weiter minimieren. Dafür nutzen wir Anbindung durch Lichtgeschwindigkeit, nur noch die Eingabe über die Hände bindet uns.
Klar ist und macht es krank, doch wir sind nicht freiwillig geworden, wir wurden gerufen und sind zur Hilfe geeilt. Es werden auch wieder Abgebundene Tage kommen, dann, wenn unser Speicher für die Welt verlagert und wir Zufriedenheit fühlen.
Klar ist es teilweise eine Qual, doch lernen wir nur in deren Folge. Ich bin froh mich lösen zu dürfen und danke allen Regen dieser Welt, welche Intuitionen folgend uns doch verhexen, aber uns helfen, den inneren Schaden zu leben und Wärme aus Erkennen zu geben.
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| 12. April 2007 |
Zeitbesitztum |
Keine Zeit haben gibt es nicht. Man hat die Zeit einfach anders genutzt. Wenn man Sachen lange liegen hat und keine Lust verspürt diese zu leisten, dann waren eben andere Sachen wichtiger. Es ist ein Großding, welche mannigfaltige Flexibilität wir unser eigen genießen...
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| 16. März 2007 |
Traurigkeitssalbe |
Die Traurigkeit der Welt ist nicht da, sie ist nur eine angenehme Salbe, welche uns durch Töne hervorgerufene Erinnerungen auferlegen. Man kann Sie greifen, wenn es genehm ist.
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| 02.01.2007 |
Euchgruß |
Wie meinem Freund Peter diese Zeile hier kraftfließendsollend in eure Arme auch:
Mögen die Sterne unserer Weltlichkeit dienend uns
verschonen vom dunklen Regen des strudelnden Schlechten.
Meine Liebe euch, dankend Gruß, Conny...
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| 13.12.2006 |
Weilüberfluß |
Wann immer du lange weile Weile verspürst, kann es daran liegen, dass du dir zu wenig Auge für das Detail nimmst.
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