31.08.2003
Rückkehr aus dem Urlaub
Gestern sind wir verfrüht aus dem Urlaub zurückgekommen. Es war mal wieder ein herrliches Gefühl, wenngleich speziell für Severine die Belastungen am Anfang zu hoch waren, so dass sie das Gefühl hatte, gar nicht richtig im Urlaub zu sein.
Starker Wind und schmerzende Knie waren ihre größten Feinde. Ich bin keines Wegtige an einem Urlaubes unzufrieden, ich habe die 6 Tage genossen und bin erfreut, mich wieder in mein Studium stürzen zu dürfen. Ich habe einen weiteren Fortbildungskurs genehmigt bekommen und muß nun auch sehr ranklotzen, um bereits erworbenes Wissen in die Anwendung zu bringen.
Ich bin überzeugt davon, das die Länge eines Urlaubs eine ganz geringe Rolle spielt (auch wenn es jetzt so aussieht als spräche ich aus eigener Warte und möchte die angesetzten und nicht genutzten 3 Wochen rechtfertigen), allein die Öffnung des Herzens für die Dinge und das Loslassen an sich ist das Wichtige an der freien Zeit. In unserem Bilderalbum gibt es sicherlich wieder ein paar Schnappschüsse zusehen.
In der freien Zeit ist es für mich schwierig Regelmäßigkeiten zu entwickeln, da ich keinen Tagesplan definiert habe.

19.08.2003
Ferientätigkeiten
Ich eine Weile zu Hause gewesen, habe meinen Vati in seiner Firma unterstützt und einige Jobs erledigt. Wenn ich zu Hause in Ringenhain bin fühle ich immer viel mehr Energie in meinem Körper als in der Stadt. Praktische Tätigkeiten lassen dich jedoch nicht so schnell einschlafen und quälen dich nicht so, als wenn du mit Schlafmangel in einer Unterrichtsstunde sitzt. Das Lernen bedarf einen ausgeruhteren Körper, da die Reize zu fein sind und die Biologie dann einfach abschaltet und in Ladezustand geht.
Seit Montag habe ich einen Java Kurs welchen ich sehr genieße. Seit langen bin ich wieder einmal in einer Art Unterricht, wo viel Schritt für Schritt erklärt wird und aufkommende Fragen sofort geklärt werden können. Endlich geht es los mit dem Programmieren, ich werd jetzt dranbleiben und selbstständig weiterentwickeln.

08.08.2003
Semesterende
Prüfungen sind jetzt abgeschlossen, ich bin froh viel Kraft investiert zu haben, wobei ich sagen muß, dass ich immer wieder das Gefühl habe, nicht genug getan zu haben, als ich es mir vorgenommen hatte, bzw. auch oft, als nötig gewesen wäre.
Dennoch bin ich sehr zufrieden, da über das Semester verteilt auf viel Elan zu merken und auch in manch dunkler Stunde eine gute Überwindungskraft mein Handeln beflügelte. Was nach wie vor gelernt werden muß, ist die Relevanz der Themen besser zu erfassen und sich zeitig genug einen wirklich effektiven Überblick in Richtung Lernplanung zu machen.
Natürlich gibt es Tage, ohne jegliche Kraft für die Dinge. An diesen denke ich sollte man sich nicht quälen, sondern einmal abschalten und den Plan hängen lassen. Wie schon beschrieben sind Pufferzeiten und Zeit für Lustlosigkeit unbedingt in einer Planung zu berücksichtigen.
Diese Ferien sind schon gut ausgeplant. Ich freue mich auf die technikfreien Tage im Fahrradurlaub, werde die letzten Wochen frohen Herzens der Vorbereitung fürs Studium widmen. Sehr sehr begeistert bin ich über die zwar mit 3 Wochen im Vorlauf meiner Ansicht nach späten, aber mich hoch motivierende Bestätigung eines gewählten Kurses in den Semesterferien. Ein zweiter Kurs steht noch aus, es wäre schön auch diesen genießen zu dürfen.
Viktor Schauberger schreibt in seiner Zusammenfassung Menschheit in Gefahr (1933), daß damals "...unsere Kinder das Studium als sinn- und zwecklose Beschäftigung betrachten...". Ein trauriges Faktum, aber vielleicht war es schon immer so, das die breite Masse der Jugendlichen sich eigentlich gegen ihr Heil gewehrt haben. Ich denke das auch in unserer Zeit viele junge Menschen nicht die wunderbare Sache des Studiums schätzen, es als eine wichtige, aber auch zu locker sehende Last ansehen und wahrscheinlich ohne den Druck von Eltern und eigener Familie oft schon zeitiger das Handtuch werfen und sich beim Geldverdienen einreihen würden. Das auf den ersten Blick traurig, entpuppt sich aber als richtig, da jemand, nur des Geldes willen lernend eigendlich nicht die grandiose Frucht des erfolgreichen Selbststudiums verdient haben!
Oft sollte man sich fragen, ob man denn noch im Bewußtsein des Zieles ist oder nicht schon gar der Belustigung auf Erden den Vorrang gegenben hat. Oft ertappe ich mich in Gleichgültigkeit und ehre die Abende, an denen ich aufklärende stofffremde Dokumente lesend wieder viel Motivation schöpfen darf und die Wichtigkeit des Anliegens wieder erkenne.

Jetzt bin ich unterwegs nach Hause, da ich mir das Auto meiner Mutter ausleihen darf, um mit Freunden Freunde besuchen zu dürfen, wobei noch verschiedenste Dinge mit transportiert werden müssen. Dies nutzen zu dürfen ist eine Wonne, ich freue mich sehr und weiß es auch zu schätzen.

Gestern sprach ich mit einer Freundin über das Leben in der Ukraine und sie berichtete mir, daß der Unterschied, warum die Leute in Deutschland im Verhältnis zu ihren Landsleuten unglücklicher wären darin läge, daß die Menschen in der Ukraine ein schwierigeres Leben hätten und immer in der Hoffnung leben, daß sich eine Besserung einstellt. In Deutschland sind die Leute nicht zufrieden zu stellen, da sie schon sehr viel besitzen und keine Relation mehr zu den vielen schönen Dingen besitzen, welche eine Selbstverständlichkeit geworden sind. Ich glaube das dieses Verständnis für die himmlische Art, welche uns in Deutschland umgibt, dennoch vielen Menschen bewußt sind, aber sie auch die Nebenwirkungen dieser Glanzwelt bewußt mit Problemen zu kämpfen haben, die ein in Hoffnung auf eine Verbesserung habender Mensch nicht bedenkt. Man sieht oft das Schöne ohne die Seile die es Bedarf, um den prunkvollen Kahn auch im Hafen festmachen zu können.

03.08.2003
Liebesverbindung
Wenn man mit einem Menschen zusammen liebt und lebt, ist es sehr wichtig einander zu verstehen und einander zu begünstigen. Sollte eines Tages dieser Profit nicht mehr bestehen oder sich einseitig entwickelt haben, sollte man dieses Problem korrigieren und bei anbahnenden Schwierigkeiten ein neues Leben beginnen.
Wenn die aufgewendete Energie eine Verbindung zwischen Menschen aufrecht zu erhalten höher ist, als die Energie, welche man in die eigene Bildung stecken kann, sollte man darüber nachdenken einen Ersatz zu finden, oder die Welt alleine zu meistern.

03.08.2003
heilendes Wasser
Durch Freunde kam ich zu Informationen über Viktor Schauberger, einem Förster aus der Schweiz, welcher die Natur sehr genau beobachtet hat und mit ihr nach dem Vorsatz "kapieren und kopieren" umgegangen ist.
Alleine seine Forschungen auf dem Gebiet vom Fließen des Wassers, dessen heilender Wirkung und die Erkenntnis über die falsche Art und Weise, wie wir das Wasser als Grundstoff des Lebens behandeln hat er unserer Welt sehr viel gegeben.
Da eine Verbreitung dieses Wissens das System nicht, nur den Menschen an sich bereichern kann, müssen wir uns selbständig auf die Suche nach den Möglichkeiten seiner Entdeckungen machen, sie ausgraben, verstehen und ausprobieren.
















August
2003