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| 31.12.2003 |
leichtsinnige
Planung
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Heute
früh durfte ich wieder einmal meine Schwäche bezüglich
der Willenskraft spüren. Ich lag im Bett, der Wecker began
zu läuten und mir war klar, das alles am heutigen Morgen
zeitlich knapp werden würde, wenn ich jetzt nicht aufstehen
würde.
Ich lag im Bett und schlummerte wieder ein, in der Hoffnung
alles würde gut gehen. Anderthalb Stunden später stand
ich dann auf, der Zug musste rausgesucht werden, Gedanken über
die Dinge die ich mitnehmen wollte flogen durch den Kopf - früher
hätte ich in so einem Moment dann noch konfrontiert durch
Severines beherrschenden Gedanken, dass sie sich schon alles
ausgedacht hätte und gleich die Drohung wir würden
uns Silvester nicht sehen... Doch heute war ich stark und zog
das wirklich Geplante durch, wohl zu spät aber da.
Zu
den Sitzplätzen in den Übergangszügen der größeren
Art kann ich nur sagen, dass die Tischsitzplätze genau
über den Motoren sind. Ein ständiges Vibrieren und
knadenlos lautes Döhsen machen jede Zugfahrt zu einem Erlebnis,
als währe man an einem Panzer unten am Motorraum außen
festgebunden, nur die Dreckfluten im Gesicht wurden durch Aussenscheiben
gelöst. Sicher, irgendwann sind diese unangenehmen Geräusche
nicht mehr im Bewußtsein, doch kann die Technik sich zum
Beispiel nicht den wackeln den Einflüssen entziehen und
der tolle Sound bringt dir diesen Fakt dann immer wieder ins
Gedächtnis.
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| 30.12.2003 |
Geistgang
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In
der Bücherei sitzend durchfliege ich die letzten Tage,
es ist kurz vor dem Mittag, Bravo Hits 98 am Ohr erlebe ich
alte Gefühle und mische sie mit neuen Ideen und Vorstellungen.
Klar, jede Musik und jedes Buch ist beeinflussend, doch mach
ich mir da keine schwere Stimmung daraus, auch wenn viele Freunde
dies denken. Sie sollten aus meinen warnenden Worten nicht nur
die Angst ziehen, sondern etwas weiter denken und versuchen,
genau wie ich es versuche das Positive aus diesen Dingen zu
ziehen und trotzdem das Bewußtsein der Gefährlichkeit
im Hinterkopf wiegend die Zeit genießen.
Sicherlich
gehe ich vielen Menschen denen ich über den Weg laufe mit
meinen Predigten auf den Geist - doch genau das möchte
ich. Man schaue sich die Worte an wie sie da stehen, nicht wie
sie gefühlstechnisch interpretiert werden. Auf den Geist
gehen ist grobstofflich nicht möglich. Man würde durch
den Geist durchfallen, doch wenn es ginge, würde man einen
Druck von oben auf den Geist ausüben (man stelle sich einen
großen mit Wasser gefüllten Gummiball mit 10 Metern
Durchmessern vor). Nun stehe ich auf dem Gummiball und er beginnt
in sich zu wogen und zu wabbeln. Er schwingt und wenn dieser
Geist einen Geist hat beginnt er eben zu erforschen, was denn
dieser Körper der auf dem Geist vom Geist steht denn will.
Der Geist des Geistes beginnt seine Erinnerungen zu durchfliegen,
wenn er einen grobstofflichen Datenträger besitzt und aktiviert
Gehirnwindungen, durchgeht Zurückgelegtes, Unbearbeitetes.
Dabei
macht der Geist hoffentlich nicht den Fehler den viele Menschen
machen und beginnt eine Abwehrhaltung aufzubauen und sich gegen
jegliche Gedankenreorganisation zu wehren, sondern lässt
den Organismus fließen. Die Folge sind neue Gedanken,
Alternativen, Freude.
Vielleicht
ist auch das Thema dabei, mit welchem ich auf den Geist gegangen
bin, aber das ist nicht so wichtig, es wird später wieder
reaktiviert und erneut durchdacht werden.
Ich
bin diese Nacht beim Einschlafen wieder sehr in meinen Wunsch
vertieft gewesen, eine neue Art Lexikon zu schaffen. Ich würde
mich sehr freuen, wenn andere Menschen diese Zeilen lesen und
es vielleicht selber versuchen Umzusetzen, es ist für mich
nicht wichtig, wer es realisiert.
Dieses Lexikon soll mehr Wahrheit beinhalten, schon deshalb,
weil in allen derzeitigen schlechten Lexika und Internetgedanken
die formende Wirkung der Texte in Richtung eines gewinnbringenden
Gedankens materieller Art oft im Tiefen steckt.
Das neue Lexikon soll auf real erlebten und selbst geprüftem
basieren und neutral geschrieben sein. Es beinhaltet nur Artikel,
welche von Menschen real geprüft wurden. Diese Prüfung
muss von einer Anzahl von Menschen im realen Leben verifiziert
und bestätigt werden.
Ein
Beispiel: Ich möchte den Eintrag "Ein Granitstein
der im Schatten auf einer Granitunterlage liegt, die seine Größe
um 5000% übersteigt und von rundlicher Natur ist...ist
kalt." Beim Schreiben merke ich das es sehr kompliziert
werden wird, da die Inhalte zum einen wissenschaftlich angelegt
und für jeden verständlich sein sollen. Sicherlich
müssen wir die Schwierigkeit des Textes mit einem kleinen
Balken skalieren können, um die Lesbarkeit an das derzeitige
Bildungsniveau des Lesers anzupassen.
Nichtsdestotrotz, die Umsetzung bedeutet dann eben, das diese
Tatsache, das der Stein im Schatten kalt ist ein Mensch herausfindet
und erst einmal ungeprüft in das Lexikon setzen kann. Der
Text erhält konfigurierbar die Farbe Hellgrau. Erst wenn
dieser Mensch sich mit anderen Menschen getroffen und diese
Definition an einem Stein geprüft hat, steigt der Wahrheitsgehalt
des Artikels. Die Menschen können sich gegenseitig dann
bewerten, wie wahr sie die Aussagen eines anderen Forschers
halten. Das Wichtige dabei ist der Reale Kontakt und das Mitwirken
vieler Forscher.
Es
ist dem Leser des Lexikons überlassen, ob er die Texte
neutral lesen mag (danke @-omi) oder ob er schon eine Einfärbung
nach Wahrheitsgehalt haben möchte, die Bildungsniveauskalierung
kann nach belieben bedient werden.
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| 17.12.2003 |
Consulut
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Ich
renne und renne und sehe nicht mich selbst nicht mehr in den
herumstehenden Spiegeln. Meine Wahrnehmungen schwachen ab, ich
bin oberflächlich.
Auf die Frage ob ich absolut sei, sagte man mir, es gäbe
Erinnerungen an einen hinterfragenden Conny, der Fakt dass ich
sehr Entscheidungskrass sei sickert mit durch. Diese Entscheidungskrässe
hat einen harten und unnahbaren Conny zur Folge. Doch der Conny
mag diesen Conny nicht und sieht sich nach einem neuen um.
Das
sofortige Sprechen ist sehr gefährlich, kann aber wenn
treffend gelungen einen genialen Effekt haben. Wenn dieser Effekt
eingetreten ist, fällt es vielen Menschen schwer davon
abzulassen, sie kommen in einen Strudel ständig wieder
diesen Effekt haben zu wollen und merken nicht mehr, das es
nicht funktionieren kann.
Meistens machen diese Menschen das so lange, bis sie am Boden
sind, die Möglichkeit bekommen es zu erkennen. Vielleicht
funktioniert das manchmal schon eher - sollte es, da man sonst
im Leben nicht gar schnell voran kommt.
Wenn
man sich sagt:"Hm, wenn alles erkannt ist, dann ist doch
ein langer statischer Zustand, dann ist ja recht komisch, einseitig,
das geht doch nicht..." - dann ist das richtig.
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| 15.12.2003 |
Optizeitraum
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Ich
weiß nicht mehr aus welchen Grund ich damals vom Zug des
Optimismus abgesprungen bin, aber ich werde es nachlesen. Es
war 1999 im Januar, wo jeder Tag dieses Erlebnis für mich
war, was es jetzt wieder sein darf. Es geht hierbei nicht um
Erfolg, denn zu jener Zeit war ich kurz davor mein Abitur nicht
zu bestehen.
Ich
bin ein eigenartiger Algorithmus, doch langsam erkenne ich die
Strukturen besser. Die Verallgemeinerung des Lebens muss parallel
zum Leben des Lebens passieren.
Ich
habe jedoch keine Lust, mich auf nen Stein zu setzen, mag am
Ball bleiben und meine Gedanken leben.
Meine
Zeilen der vergangenen Tage lesend kann ich sagen - es ist genug
Zeit da für das Gute, nämlich unendlich viel Zeit.
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| 13.12.2003 |
Zeitvorrat
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Die
Erkenntnis selbst etwas machen zu müssen und nichts irgendwo
bekommen zu können verfestigt sich Tag für Tag. Manchmal
frage ich mich, ob überhaupt genügend Zeit dafür
da ist.
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| 11.12.2003 |
Antistatik
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Es
scheint mir bewiesen, Gedanken können Energie freisetzen,
ebenso, wie es auch mit kurzer Entspannung möglich ist.
Der Mensch neigt gern dazu sich im Denken zu verstricken, in
Endlosschleifen zu verfallen, obwohl die Ergebnisse nicht so
gewinnbringend sind.
Ein kurzer Stop, eine Unterbrechung, ein Erschrecken bringt
Erlösung, lässt wieder Anlauf zum nächsten Sprung
holen. Ein Freund sagte einmal, es gibt keinen ununterbrochenen
Quell von ein und der selben Substanz.
Manchmal
denke ich, dass wir unsere Zeit funktionierender Organe nutzen
sollen, um damit die Welt zu genießen. Was man dabei nicht
vergessen sollte ist, die Grundsteine für ein philosophisches
Leben danach zu legen, wenn Sehkraft, Gehör und viele andere
Sinne sich zurückentwickelt haben.
Ich sitze in der Bücherei und höre Musik, ich genieße
die Freiheit im Hinterkopf einen neuen Plan effektiver mein
Semester zu durchleben. Ich höre die Musik, welche im Radio
kam während ich aufwuchs - viele dieser Reize wecken bei
Reaktvierung der damaligen Situation angenehme Gefühle
in einem, welche zum schweben führen.
Mit
dem heutigen Tage auch mal wieder ein Umbruch in meinem Kopf.
Es gibt keine Statischen Zustände. Jeder Mensch der Versucht
eine Komponente seine Lebens statisch zu halten wird eine Behinderung
erfahren, welche nach langer Zeit hemmend auf das folgende Leben
wirkt.
Ich habe festgestellt das es nicht realisierbar ist, alle Vorlesungen
und alle Übungen zu besuchen. Der Mangel an Kraft auf Grund
eines zu vollen Tages macht mir so zu schaffen, das es mich
zu den kraftvollsten Darbietungen hinzieht. Diese sind für
mich die Vorlesungen. Da es aber ohne Beherrschen der Übungen
nicht möglich ist die Klausuren zu bestehen muß ich
mich verändern. Das statische 100% Vorlesungen muss zu
gunsten der Übungen und des Titels weichen.
Ich
freue mich die interessante Welt durchfühlen zu dürfen,
habe keine Angst vorm abgestumpften Alter, denn mein Gehirn
wird vorbereitet sein und dann erst richtig ins Rennen gehen.
Danke den Lieben, Conny...
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| 13.12.2003 |
Gottfreude
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Das
Semester ist im fortgeschrittenen Stadium. Ich habe ständig
das Gefühl zu viel zu vernachlässigen, ich bin geprägt,
ich habe Angst. Ich befinde mich im 5. Semester und merke, wie
gut mir diese Angst tut. Das Verlangen angenehme Dinge zu tun
ist groß, doch bin ich stärker, ja, ich schaffe es
sogar die Situation zu genießen.
Ich
als Mensch brauche irgendwie Druck, ich weiß nicht, ob
Geld diesen Druck gleichmäßiger auf das Semester
verteilen würde, somit eine ständige Verantwortung
diese riskanten Manöver meines Lebens beseitigen würde.
Derzeit ist meine Meinung gegen dieses Finanzielle, Kredite
sind etwas kompliziertes, mit dem nötigen Blick für
die Dinge ist es jedoch kein Problem.
Viele
Jahre habe ich auf einen Moment wie jetzt gewartet, ich lasse
spüren was ich möchte und befinde mich trotzdem nicht
allein. Es ist wunderbar, ich sitze da, arbeite nicht wahnsinnig
effektiv, aber ich arbeite mich meinem großen Ziel entgegen
- mit dem derzeitigen Stromverbrauch das Maximalste erreichen.
Wahrscheinlich
braucht der Mensch die Umstände die sich jetzt gerade eingestellt
haben, um zu schätzen was er hat, um sich der Dinge bewußt
zu werden. Ich finde es angenehm, dass Gott durch uns froh ist.
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| 02.12.2003 |
Prioritäten
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Das
Leben schreitet voran und ich möchte oft Zeilen hier hereinschreiben,
doch hat man garnicht genug Zeit um dies zu verwirklichen. Modelle
vereinfachen und diesen Sinn beleuchten ist interessant. Sie
anwenden und die komplexe Welt darum beachten für mich
ebenfalls eine Herausforderung.
Doch
haben die lieben Freunde recht, wenn sie mich zu mehr Klarheit
und Differenziertheit mahnen - es gibt wohl wichtige, aber im
Moment nicht lösbare Probleme, deren Voranstellung den
momentan lösbaren Zielen zur Vergeudung von Zeit führt.
Ich
muß mich den vorhandenen Systemen anpassen und im kleinen
meine Ideen umsetzen, dir Norm des an der Macht befindlichen
System zu 100% entsprechen. Die Folge daraus ist die Beachtung
der Gesetze und das optimieren des Systems in so einem Maße,
das es einem selbst nicht schadet. Ich möchte dies versuchen
und meine positiven Energien einbringen und wirken lassen.
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| 01.12.2003 |
finden
- wen finden?
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Gedanken
darüber wo ich sie finden soll quälen mich, doch ist
vielleicht die Relevanz nicht in dem Maße hoch. Seine
eigenen Fehler gespiegelt in den Augen der anderen müssen
wahrgenommen werden, der Dank muß folgen, Optimismus fliege,
reiße uns mit.
Am
Wochenende habe ich unsere Familie sehr mit meinen schlauen
Reden eingewickelt, ich danke den Lieben, mir eine Dinge endlich
mal erklärt zu haben. Auf die Schnautze geflogen ist schnell,
wenn man aufhört die Dinge durch andere Menschen prüfen
zu lassen oder man die Meinungen anderer Menschen ignoriert.
Trotz dessen wurmt mich die Sache mit dem Igenieur und dem Maurer
Seite an Seite - es fasziniert mich.
An
alle da oben, mit Geld könnt ihr mich nicht mehr bekommen,
tut mir Leid, euer stinkender Zug ist abgefahren. Auch meine
Erpressbarkeit ist irgendwie über alle Berge, sie hat sich
bei mir nicht wohlgefühlt.
Das
ein unentwegt positives Leben nicht möglich ist akzeptiere
ich gern, jedoch ist dies nicht auf die Menschen und der Handlungen
bezogen. Eine Welt voller gutmütig handelnder Menschen
ist machbar, die negative Gegenenergie welche wir für das
Gegenpotential brauchen erzeugen wir dann mit Mangel an Information.
Dann haben wir das Verhältnis wieder hergestellt und können
uns unbelastet um unsere lieben Brüder und Schwestern kümmern.
Wie
mein Leben in der "zivilisierten" Welt weitergehen
soll weiß ich noch nicht sicher. So als Märchenschreiber
könnte ich mir vorstellen den Kindern das zu geben, was
sie brauchen um mit positiven Denken eventuelle Kapselgiftgesellschaften
zu sprengen.
Ich habe Wissen empfangen, für mich entdeckt, irgendwie
aber auch in den Kopf belegt bekommen. Durch völliges Loslösen
könnte ich meinen Kopf noch mehr trainieren und all diese
Dinge selbst herleiten und entwickeln, zumal diese Entwicklung
ein exponentiell Wachstum zur Folge hat. Ob es am Ende langsamer
geht möchte ich bezeifeln - das man damit noch mit Mengen
rumkrebst wo andere schon Programme für künstliche
Intelligenz entwickeln ist mir klar, doch fühle ich das
dieser Vorsprung nicht reichen wird, da es sehr kompliziert
ist, all die falsch suggerierten Dinge herauszufiltern.
Ich
möchte gern einen Teilbereich des Lebens selbst entwickeln,
wo ich nicht in den Mikro- und den Makrokosmos vordringen muß,
da mir dafür die Technik fehlt.
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