31.07.2003
Gedanken in meinem Juli 2003
Ich sitze am Güterbahnhof, wahrscheinlich das letzte Mal auf der alten Brücke, von August bis Oktober soll hier im Rahmen der Flut eine neue Brücke entstehen.
Ich bin draußen, an der Luft, ich trage kurze Kleidung, es ist lauwarmes Wetter, man vermutet frisch, doch es ist sehr angenehm. Über mir ist nur Himmel und Weite, dann kommen wieder irgendwelche Dinge, doch ist ersteinmal ein großer Raum zu verzeichnen. Ich habe das Gefühl freier denken zu können, nur die Geräusche der Wagons stören mich ein Wenig, aber nicht so, daß mir kein klarer Gedanke möglich wäre. Ich genieße die Welt, weit entferntes Licht flackert, Menschen laufen umher, Züge rangieren.
Ich schreibe morgen meine zweite Prüfung und fühle mich etwas froh, wenngleich ich meine Endvorbereitung irgendwie nicht in vollem Maße gutheißen möchte.
Zur Zeit beschäftige ich mich mit sehr vielen Dingen, wende Zeit für Kommunikation und Forschung auf, im Studien- wie im Freizeitbereich und habe das Gefühl unerschöpflichen Elan zu haben. Ich habe das Gefühl, das Studium kommt zu kurz - doch ich glaube ich werde dieses Gefühl immer haben, auch wenn ich wirklich viel unternommen habe, mich umfassend auf den Studiumsinhalt zu konzentrieren. Irgendwann die Wochen wird wahrscheinlich der große Absturz kommen, ich esse zu unregelmäßig, schlafe nicht in meinem gewünschten Rythmus und lebe irgendwie eben zu sehr auf meine Geld- und Energiereserven. Ich bin dabei nicht untätig, nur eben doch wieder falsch planend.
Faszination ist nach wie vor eine Sache, die mich aus den Angeln hebelt und alles vergessen lässt. Da kenne ich keine Grenzen, doch ist es eben wichtiger dafür verwendete Energie auf alle Aufgaben zu verteilen und dadurch am Ende reichhaltiger schöpfen zu können.

Ich habe heute wieder Informationen über Tesla und Schauberger eingeholt, die Traurigkeit der Tatsache, daß so viele Dinge, auch was unsere Gesundheit, unser Wohlbefinden angeht (jetzt mal keinen Bezug auf die technischen Entwicklungen nehmend) eigentlich bereitsteht, aber zurückgehalten wird, lässt in mir eine Enttäuschung entstehen, welche mich ermutigt selbst zu forschen und mich in diese Richtungen zu bilden.

Die Träume der vergangenen Tage zeigen meine Anfälligkeit gegenüber Manipulation, Phantasieren und Einbildung, zeigen meine Verletzlichkeit und die Erkenntnis dies auch wahrscheinlich niemals ablegen zu können. Dafür bin ich Mensch und werde eines Tages damit kämpfen müssen, weil es um meine Exsistenz geht.
Der Mensch ist so leicht unterdrück- und verletzbar, natürlich auch im physischen Sinne, doch diese Zeiten sind vorbei und brechen erst dann an, wenn prognostiziert wird, daß du die Falken zu viel Geld kosten wirst.

Überlegungen in Richtung einsamer Bergbewohner lassen mich fröhlich in Bezug auf meine gesundheitliche Entwicklung blicken, stellen aber realistisch gesehen dann so wenige Informationsmöglichkeiten für mich zur Verfügung, daß ich mich zurückentwickeln, oder auf höchster Philosophischer Ebene zum Ziel kommen würde.

30.07.2003
unter fremden jungen Menschen

Nachdem ich mir im Konsum etwas zu Essen eingekauft hatte, fuhr ich mit Mais, Semmeln und süßsauren Blumenkohl im Gepäck mit der Straßenbahn 1 Richtung Kleinzschachwitz. Ich wollte in der Bahn das Gekaufte zu mir nehmen und Rückzugs etwas hier in den Tageszeilen schreiben.
Ein großer Durst durch ChioChips verursacht ließ mich in Leuben aussteigen und einen Dönerladen betreten. Mit der Cola im Gepäck (manchmal zieht es mich total wieder zu solchen Getränken, wenn ich längere Zeit nur Wasser getrunken habe) ließ ich mich auf der Vorwiese, im Park vor einem großen Kirchengebäude nieder.
Ich fand es sah wie eine typische Kirche aus, ich identifiziere komischer Weise immer so aussehende Kirchen mit den bösen Mächten in Märchenfilmen. Beim Streifen durch die Encarta finde ich nicht das passend beschreibende Bild, merke jedoch, was es für romantische, extravagante und charismatische Kirchengebäude bzw. Orte gibt, wo diese Kirchen stehen.
Nun ja, ich saß vor der Kirche, umgeben von verschiedensten Jugendlichen im Alter von 10 bis 17 Jahren. Als erstes wollte ich die üblichen Denkstrukturen anlegen - rauchend, trinkend, man muß diese Leute zurechtweisen, doch dabei fielen mir bei aufmerksamen beobachten verschiedene Dinge auf.
Die Leute müssen selbst Erfahrungen machen, ein ewiges Schimpfen oder Verbote der Eltern werden die Faszination dieser Drogen nur Steigern und einen späteren Einstieg mit niedriger Abgewöhnungsrate nach sich ziehen. Es war die Welt der jungen Leute, in die ich eindrang und es war an der Zeit den Mund zu halten und zu zuhören.

Fange nicht an, Leute die du gerade kennengelernt hast zu belehren!

So oder so ähnlich war der Spruch - ich hab versucht mich daran zu halten, wenn ich auch gern Impulse gegeben hätte. Es war nun mein zweites Mal, daß ich einfach auf fremde Menschen zu ging und mit ihnen ins Gespräch kommen wollte. Bei meinem letzten Mal konfrontierte ich mich mit einer dastehenden Gruppe - das war gut, diesmal ging ich zu einem mit etwas Abstand sitzenden Geschöpf.
Mir war aufgefallen, daß die Kirchenuhr vier mal in hellem Ton läutete, bevor die Stundenanzahl in tiefklingendem Ton angeschlagen wurde. Ich konnte mir dieses Läuten nicht Erklären und fragte zum Einstieg das Wesen auf der Mauer. Auch nach weiteren Leuten die hinzu kamen, kamen wir nicht auf die Antwort, erst nach einer Weile konnte uns ein heller Kopf ohne Bier in der Hand, doch schon ein kleines Wenig älter hatte ich das Gefühl, die Lösung sagen.
Die hellen Töne kündigen einfach die Zahl der Viertelstunden an, zur vollen Stunde werden diese zusätzlich der Stundenanzahl in tiefen Tönen geläutet. Es war sehr interessant, wie ich behandelt wurde, wie die Le
ute sich behandelten und wie ich behandelt wurde.
Es war ein sehr harmonisches Gefüge, wenn gleich jeder ständig seinen Rang zum Ausdruck brachte bzw. in die Schranken gewiesen wurde. Aber die Leute beachteten mich als Fremde, wußten nicht was sie erwarten würde mit mir, ob ich vielleicht morgen auch dazu gehören würde...
Ich wurde auch nur einmal kurzeitig von weiten von einem überdrehten jener mit irgend etwas angerufen, bezüglich der ChioChips, welche ich aß, doch nach meinem Hinzutreffen auf einen Teil von ihnen, wurden alle neugierig und kam nach und nach bei der Gruppe, wo ich war vorbei.
Manch einer begrüßte mich gesondert, es war schön, ich fühlte mich gut. Ich fand nichts böses zwischen den jungen Menschen, ohne Angst, ohne Misstrauen...


30.07.2003
Biergarten
Einem sonnigen Bier gewinnt man scheinbar letztlich nur das Geselligkeitsgefühl als eitwas positives ab. Man kann locker diskutieren und verliert eventuelle Hemmnisse, fühlt sich frei, in meinem konkreten Fall griente ich im Prozess der Selbstbelohnung dahin. Man kommt auf verrückte Ideen, doch jeder Kurzschlaf ist aufbauender und wirksamer. Die Eigenschaften des Bieres ziehen einem letzlich noch Energie ab, der Körper bekämpft den Alkohol, Müdigk unf Trunkenheit sind die Folge - dann sind wohl der dabei enstehende Ruf, mal entspannen zu können, locker zu sein und das Treffen von anderen Leuten die letzten positiven Kriterien.

29.07.2003
Prioritätenmatrix
Es wäre toll, wenn es eine Möglichkeit gäbe, fragwürdige Dinge, Fremdwörter, ausstehendes Wissen mit welchem man täglich konfrontiert wird ohne viel Aufwand in eine Matrix zu schreiben.
Der Inhalt müsste sich nach der Relevanz sortieren - diese müsste sich ständig aus aktuellen Interessen und Zielen ergeben. Auch der täglich elementare Bedarf muss integriert sein - und natürlich zeitlich so einsortiert, daß naheliegende Sachen nicht verpasst werden. Es ist nun mal viel wichtiger, die Aufgaben der Mathematikvorlesung nachzurechnen, als den nunmal zur Exsistenz wichtigen Käse zu kaufen, oder diskrimierend im Wörterbuch nachzuschlagen.
Beim schreiben fällt mir auf, was wohl richtig ist und ich schon einmal durch den Tip eines Freundes erkannte - der Mensch versucht ständig sein Leben zu digitalisieren und eben das, was er eigentlich durch die Gabe seines Gehirns schon gegeben hat in ein Bauteil stecken möchte, welches wohl fehlerfreier arbeiten kann.
Fakt ist, daß das Gehirn sich dadurch zurückentwickelt und somit an Leistung verliert - vielleicht sollten wir einfach an Möglichkeiten forschen, den im Gehirn schon in absolut genialer universaler Art und Weise vorhandenen Schaltkreise eben damit zu trainieren zu können, und deren Fehleranfälligkeit eben durch ständiges Training zu minimieren, vielleicht nur die abschließende Notkontrolle über Technik zu realisieren, welche immer im worst case Szenario betrachtet werden sollte - sich quasi nie darauf zu verlassen...

29.07.2003
Lerngruppe
Mein Gesicht spiegelt sich im schwarzen Display, ich scheine froh, zwar energetisch beansprucht, doch nicht fertig. Es ist wunderbar Freunde zu gewinnen, welchen man Gedanken sagen kann, welche sich auch manchmal dazu hinreißen lassen, diese Sachen objektiv - und nicht weil bisher nicht bedacht mit Abneigung, betrachten.
Unsere Pläne sind groß, ich denke wir sind in der Lage, diese durchzuziehen. Die Ehrlichkeit gegenüber uns selbst lässt uns verstehen und durchhalten, auch wenn es manchmal teuflisch schön ist, dem gerade gut funktionierenden UNI Alltag zu entrennen und spaßiger Miene den Rücken zu kehren. Viele Gedanken meiner waren zu rational und gefühlskalt, ohne den nötigen Realismus dies über das gesamte Studium durchzuhalten.
Die Umstände werden sich relativieren, doch bin ich hoch interessiert an deren Ausgang - ich bin heiß auf die Zukunft, habe viel zu tun und zu geben, denn nur mit gebender Natur kann man empfangen und ist überhaupt bereit zu empfangen, ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen.

29.07.2003
Blicke, Erkenntnisverarbeitung
Ein Mensch spürt, wenn Blicke anderer auf ihn gerichtet sind. Das einfache zurückschauen ist scheinbar eine recht einfache, aber auch energieaufwendige Reaktion auf einen Blick. Beim zurückschauen muß neue Information verarbeitet, eventuelle Gefühle müssen unterdrückt, oder werden genossen. All diese Gefühlsverarbeitungen sind energieaufwendig.
Eine andere Möglichkeit ist, den Glick einfach nur zu genießen, in dem Moment wo einen dieser gegönnt wird, ohne auf den Blicker einzugehen. Dies erfordert etwas Kraft, der Verlockung zu schauen, von wem man da bewundert wird zu wiederstehen. Das Ergebnis ist jedoch, daß Energie gewonnen und dem Opfer vielleicht sogar einfach entzogen wird (es kann ja keine Energie aus dem Nichts entstehen).

Bei solchen Erkenntnissen ist es wichtig diese zu testen, ob sie denn auch auf einen selbst, oder nur bestimmte Menschen zutrifft. Der Austausch mit anderen Menschen über solche Gedanken kann die eigenen Fähigkeiten fördern und Missverständnisse und falsche Kombinationen aus dem Weg räumen - das Kommunizieren an ist eine der elementarsten und unsere Rasse am weitesten voranbringende Eigenschaft, welche noch viel mehr ausgebaut werden muß. Es muß leichter werden, Gedanken anderen zugänglich zu machen und es muß mehr Möglichkeiten der Diskussion bezüglich dieser geben, denn nur durch Ausstausch sind Erkenntnisse in einer besser vertretbaren Zeit als im Alleinstudium sammelbar. Viele Erkenntnisse müssen an verschiedenen Personen und deren Charakteren getestet werden, um eine nicht wie hier gewagte, sondern durch Zusammentragen von Informationen eher axiomatische Definition geben zu können.

28.07.2003
Lerngruppenfreude
Gemeinsames kämpfen macht glücklich - auch wenn es nur um Schulaufgaben geht, auch wenn es nicht immer zu Lösungen führt, auch wenn man unter dem Druck des Bestehens steht. Arbeiten in einer Gruppe erfordert andere Arbeitsweisen und hat auch andere Qualitäten in Bezug auf die erarbeiteten Lösungen vorzuweisen.
Was die Geschwindigkeit angeht, gilt in der Gruppe das Prinzip des schwächsten Gliedes - was für schneller rechnende Gruppenmitglieder nicht unbedingt eine Bremse bedeutet. Es gilt geschickt überschüssige Zeiträume mit anderem Stoff zu füllen oder entsprechend bereits gerechnete Aufgaben besser zu durchdenken. Artikulation und Solidität eigenen Wissens kann durch Erklären und Begründen erprobt werden.
Ich bin freudig überrascht über die entstehende Dynamik, in der Vergangheit oft entstandene Druckgefühle sind keine mehr zu merken, es macht Spaß. Ich nächsten Semester plant unsere Lerngruppe einen Tag die Woche das Rechnen an den Tag zu legen, welches wir die vergangen Tage gezeigt haben. Dies verteilt über das Semester ist eine sehr Fruchbare Geschichte, über welche ich mich jetzt schon sehr freue. Trotzdem ist für weitere freie Zeit zu sorgen, um sich selbst schon einmal mit den Themen auseinandersetzen zu können.

26.07.2003
Zufriedenheit
Ich dachte es würde nicht relevant sein, doch entpuppt es sich als wichtig, wenn man Zufriedenheit genießen kann. Zufriedenheit entsteht aus der fehlerlosen Anwendung von gelernten Informationen oder durch Weitergabe derer ohne zu Hilfenahme von eventuell vorhandenen Lösungsansätzen oder Lösungsergebnissen.
Gestern war ich noch etwas verzweifelt was meine Lage angeht, doch heute realisiere ich schon besser, wie mein Stand der Dinge bezüglich der Prüfungen ist. Es oft alleinlernender Mensch kann keine Relation zu dem Wissensstand anderer ebenfalls lernender Menschen ziehen und neigt zu dem Gefühl, immer zu wenig zu wissen. Bei mir entwickelt sich dieses Gefühl oft in Unzufriedenheit und depressiver Stimmung. Ich muß sagen, hätte ich gestern diese kleine Erkenntnis errungen, wäre ich wahrscheinlich dennoch nicht aus meinem Tief herausgekommen.
Die einzige Lösung hieß für mich dann Schlaf - und das ist meiner Ansicht nach auch eine sehr gesunde Entscheidung in diesem Moment. Nach langer Konzentrationsphase auf keinerlei Gedanken während des Einschlafens unterbrach ich zwar für ein 30 minütiges Nachschlagen in einem Buch, kam jedoch dennoch in den Genuß einer traumerfüllten Nacht.
Ich finde es sehr interessant mich weiterhin mit dem Thema träumen auseinanderzusetzen, zumal ich in vergangener Zeit enorm wenig davon hielt.

24.07.2003
Zusatzbildung
Man nutze und lerne erst alle Informationen, die direkt von der Abfragenden Quelle zu gewinnen sind, bevor man sich auf die Suche nach "besseren" oder "umfangreicheren" Quellen macht. Bevor man nicht die gegebenen Informationen verstanden hat, kann man durch zusätzliche Informationen anderer Quelle schnell falschliegend Bildung betreiben, da man keine Orientierung hat.
Die Kombination gegebener und optionaler Quellen hingegen ist das goldene Mittelmaß, welches dich zu einer umgreifenden Bildung führen kann.
Selbst bei sehr viel Zeit ist es nicht möglich alles zu einem Thema zu lernen und dabei die gegebenen Informationen via Drittquelle automatisch mit zu erreichen.
Beim Lernen behalte man den gesamten Umfang im Auge und arbeite nicht intensivst von vorn nach hinten, sondern partiell von oben dann detailliert ins für wichtig erkannte Detail. Zusatzinformationen machen das Lernen und Leben interessanter und einleuchtender, die Wahrscheinlichkeit der Abfrage dieser von deinen Professoren ist aber im Grundstudium meiner Meinung nach zu gering, um diese als gleichrangigen Schwerpunkt zu erachten.

22.07.2003
Traum schafft später Kraft


Ein arger Traum dringt in mein Sein,
der Morgen bleibt oft davon frei.
Die Nacht macht Hürden Geistern klein,
Angst in des Menschen Kopf zu legen.

Die Frage ist, wer Geister sind und ob ich sie so nenne,
ich möcht den Trug eine Ende setzen,
meinen Wissensdurst aufs Thema hetzen,
künstlich Angst hinweg, ich bleibe nicht kokett,
mögen die Enttäuscht sein, die ich kenne
und meinen mich zu kennen.

Auf Kosten alter Zeiten bleiben, wie Freunde
sind's gewohnt ist falsch, ein weiteres
lieblich klein Problemchen,
schon gelöst.

Lasst opfern unsre Kraft den Dingen, wo Abstand nimmt
der normal Thor, ins Lachen flüchtet
diese ihm sonderbaren Worte am Ohr,
er wird noch von uns lernen wollen,
ganz bestimmt!

Vorsicht beim Thema ist geboten,
viele Sachen sind verboten,
weil wir zu klein sind um zu sehen,
wie mit dem neuen Stock zu gehen.

Lasst wachen auf den Kopf,
Wissen unser Tropf ist und die Welt
sie hält so viel bereit,
ich denke es ist Zeit,
abzustechen des normalen Weges.



21.07.2003
Konsquenzanmahnung
Ich muß mir bewußt machen, das konsquentes Arbeiten eben nicht durch irgendwelche besonderen Begegnungen unterbrochen werden darf. Schnell werden jede Art Begnung zu einer Besonderen und ich katapultiere mich in einen Schwebezustand, wo die Wichtigkeit der Dinge verfliegt.
Obwohl nach der Prüfungszeit auf solch sonderbare Begegnungen oft erfolglos gewartet werden muß, gilt es Stärke zu zeigen und der Verlockung Abfuhr zu erteilen. Konsequentes Arbeiten beinhaltet den kompletten Tagesinhalt ohne jegliche Außnahme.

20.07.2003
Studiumsangst

Mich beschäftigt gerade der Fakt, daß es eine wahrlich bedrückende Lage ist, wenn man sein Studium sehr umfassend und ausgiebig, zeitaufwendig und in den Augen der Mitstudenten übertreibt und dann doch nicht besteht.
Einige meiner Kommilitonen haben Möglichkeiten gefunden, über den Stoff zu fliegen und die entscheidenden Aufgaben zu trainieren, ohne sich mit dem zeitaufendigen Umfeld zu beschäftigen. Das führt zu einem Mangel für das Gesamtverständnis, führt aber scheinbar zu dem angstrebten Ziel. Ich gebe zu, daß mir dies nie richtig möglich war und ist - es fällt mir sehr schwer das unmittelbar Wichtigste zu ersehen und mich damit dann zu beschäftigen.
Wie dem auch sei, strebe ich danach, mich mit dem Studiumsstoff sehr umfassend, eben übertrieben umfassend zu befassen. Dazu kommt meine Eigenschaft die Dinge immer sehr langsam zu verstehen und mir wann immer ich das Gefühl habe, Pausen gönne - um mich nicht in einen völlig desorientierten Zustand durch Überlastung zu befördern. Die Angst nicht zu bestehen kann derzeit durch Zeit kompensiert werden. Leider kenne ich mich zu schlecht um zu sagen, was passieren würde, wenn der Zeitpuffer aufgebraucht und der Druck zu bestehen am Maximum ist - ich hoffe es wird dazu nicht kommen, deshalb bleibe ich am Stoff.

Durch das Schreiben werden verschiedenste Dinge klar, ich bin weiterhin zufrieden mit meiner Einstellung und sehe die ersten Früchte, welche mir beweisen, das gilt:

Gut Ding will Weile haben.

19.07.2003
Angst vor zu viel Manipulation
Ich bin froh, daß ein Großteil meiner Zielen hier aus eigenen Gedanken besteht, wächst jedoch in mir die Angst, zu viele Sachen von anderen aufzunehmen und mich dadurch prägen zu lassen. Es ist eine hohe Kunst ein Gespräch über ein Thema zu führen und dabei nicht in die blinde Faszination der Meinungsübernahme zu verfallen - gerade bei neuen Themen, wo noch keine eigene geistige Vorarbeit vorzuweisen ist.
Ich hoffe mal ein passendes Buch zum Thema "Austauschen ohne manipuliert zu werden" zu finden!

19.07.2003
Manipulation

Manipulation durch Motivation, ein Gedanke, welcher mir vertraut war, welcher mir aber jetzt noch bewußter wird. Ich lese gerade ein eBook über Manipulation von elias@everymail.net und bin wieder einmal begeistert, wie eigentlich bekannte Dinge durch erneutes durchlesen wieder an verstärkter Bedeutung gewinnen, wieder greif- und sichtbarer werden.
Beim Lesen fällt mir auf, daß unser liebes Deutschland eigentlich schon sein Ewigkeiten nicht mehr daß ist, welches es vor Jahren war, wo noch ein gewisser Stolz auf das eigene Land, deren Wissenschaftler und Bauwerke im Spiel war - dato wird verhältnissmäßig wenig für Stolzseifaktoren getan.
Unser heiligstes Gut, die Kinder, ständig steigen die Zahlen der kleinen Geister, die auf einen Erzieher fallen. Eigentlich hätte jeder unserer Nachkommen einen eigenen Lehrer vierdient. Dieser Lehrer muß nicht der beste sein, die eigenen Eltern währen schon ein sehr großer Schritt nach vorn, doch sind diese ja mit dem Brotholen und Konsumieren nebenst Arbeiten beschäftigt. Würden die Durchschnittseltern sich mal nicht immer so reinlegen lassen und würden ihren Konsum etwas einschränken, hätten wir wieder Zeit und Geldpotenzial für die Erziehung unserer Kleinen - da sind jedoch die Schulen Schuld, naja, schieben wir mal bissel die Schuldfrage umher.
Zu den Bauwerken - man vergleiche einmal die Bauwerke die in der Zeitspanne vor 150 - 100 Jahren erschaffen wurde und vergleiche sie mit den Bauhausstilhäusern, welche jetzt die Flußränder säumen, eine Traurigkeit. Gerade jetzt, wo man Mittel und Wissen hätte, um den zu raschen Verfall alter, prunkvoller Bauten zu minimiern vergisst man den harmonisch ästhetischen Aspekt des moderen bauens.
Ich danke Hans-Jürgen Westphal für seine Ausgabe "Zwei Brüder", welche mir verschiedene Sachen wieder ans Licht kommen lies. Bei dieser Stelle muß ich aber gleich wieder krittisch werden und fragen, wann haben wir uns zuletzt mal eine richtig eigene Meinung von irgendwelchen Dingen gebildet - man beachte, die kann man wenn, dann nur in den eigenen Aufzeichnungen lesen und deren bedarf es sicherlich einiger Denkarbeit - ist diese nicht zu verzeichnen, sind wahrscheinlich wieder Gedanken anderer im Spiel.


17.07.2003
eine Lösung gefunden

Der nach Wissen Suchende wird belohnt, wenn er nach endlos vorkommenden forschenden Minuten eine Lösung dieser Aufgabe herausbekommt, wo ihm andere Möglichkeiten als die des Denkens nicht vermacht waren, um die Lösung zu finden.
Das Wissen an sich hat sich nicht drastisch gemehrt, nur wächst in einem die Überzeugung bezüglich der Perfektheit der Zusammenhänge der uns umgebenen Welt.


17.07.2003
die Zeit bis zum Regen

Das beeinruckende Gefühl bei einem Gewitter ist, daß die Menschen darauf warten und nicht wissen, wann dieser verzaubernde Moment das Aufladens sich mit diesem weichen Zischen, welches durch die Flur fliegt in den Regen verwandelt.
Zu Silvester oder beim Tageswechsel zum Geburtstag steigt die Spannung mit steigender Zeit Richtung dem Umsprung der Uhr - beim nahenden Regen ist diese Ungewissheit, diese kleine Panik in der Luft, wo links eine Böhe eine Plane zerfetzen oder rechts eine Staubwolke aufwirbeln kann, die Menschen sind darauf gefasst und man kann das spüren.


15.07.2003
eigene Probleme lösen

Manchmal frage ich mich, warum ich mich in der Vergangenheit so oft und vor allem in Zeiten, wo so schon ein Mangel an Zeit bestand, sehr offenherzig zeigte und anderen meine letzten Kraftreserven gab.
Ich will nach wie vor sagen, daß dies eine interessante und gute Sache ist, doch waren die Zeitpunkte in Hinblick auf meine eigene Zukunft gesehen eben sehr oft, fast ausschließlich falsch gewählt.
Ich komme darauf, da ich heute wieder kurz vor so einer Situation stand. Wieder hätte es sehr schnell gehen können, daß ich mich in eine Sache involviert hätte, mit welcher ich mich nur unter Einbußen für meine kleinen Tagesziele hätte befassen können.

Bei mir geht das immer sehr schnell, wenn meine Tagesplanung gut läuft, daß ich mir unbedacht neue Probleme auflade, unter welchen ich dann in der Folge zusammenbreche - meine Mutter kann sicher ein Lied davon singen...

Heute war es irgendwie das erste bewußte Mal, daß ich mich beim zuhören zweier sich streitender Menschen fragte, was wohl der Gegenstand ihrer gegenseitigen Empörung sei und es unterließ, jemanden der drumherumstehenden Menschen darüber zu fragen oder an einen der heftig in ausländischer Sprache diskutierenden Personen heran zu treten.

Zum einen kann sicher die Neugier in der Vergangenheit die treiben Kraft gewesen sein, doch muß ich sagen, daß ich es oft genoß anderen Menschen unter zu Hilfenahme aller Dinge über die ich verfügen durfte einen Vorteil in teilweise miseren Lagen zu verschaffen.
Doch war es dann nach kurzer Problembeleuchtung auch das Gefühl, etwas Gutes tun zu müssen, was mir die Kraft und den Spaß gab, mich mit diversesten Dingen zu befassen.

Wie gesagt - die Sache an sich ist eine feine, doch sollte man immer abwägen, ob es in derzeitiger Situation angebracht ist und man letztlich nicht der Menschheit schadet, da man durch verlorene Arbeit am eigenen Geiste hätte später noch viel mehr Menschen eine Hilfe sein können.
Das klingt vorerst sehr technisch und herzlos, das fortschreiten der Entwicklung und die Komplexität unseres gemeinschaftlichen Lebens zwingt uns jedoch auch die Problemlösung verschiedenster Sachen komplexer zu betrachten und effektiver zu gestalten.


Ich habe heute den ersten Teil des Filmes "Das fünfte Element" geschaut und zwei Zitate bemerkt, die mich sehr beeindruckt haben.

Böses gebiert immer nur Böses.

Zeit spielt keine Rolle, das Einzige was zählt ist das Leben.

Beide Sprüche haben eine sehr große Wirkung auf mich und ich würde freudigst strahlen, wenn ich es schaffen werde meine Denk- und Handlungsweisen auch diesen zwei prägnanten Sprüchen entsprechend an die Welt zu geben!

14.07.2003
geliebte Person

Vor geraumer Zeit hat mein Freund einmal zu mir gesagt:

Jede geliebte Person ist der Mittelpunkt eines Paradieses.

Ich mag diesen Spruch, weil man nicht auf Anhieb die Dimension, die Tiefe dieses Gedankens erkennen kann und diese Sache einem so schön bewußt wird, wenn man an unbeschwerte Momente im leichten Rausch eines vergangenen Gesprächs denkt. So ein Gespräch, wo die Welt drumherum verschwunden war und man sich mit einem anderen Menschen einig war und freudig über das Herausgefundene, ohne künstliches Denken und Tun, philosophiert hat.
Das war bestimmt eine geliebte Person :)


13.07.2003
Bund

Gestern waren wir auf der Museumsnacht in Dresden. Der Besuch der Georg Schumann Justizvollzugsanstalt war mal wieder ein Besinnen darauf, was der Mensch schafft anderen Menschen anzutun, die anderer Meinung sind, als die künstliche - zum "Sieg" erforderliche Denkweise und Einstellung, die im jeweiligen System von oben geprägt werden.

Erschrocken stelle ich fest, das der Begriff einer Regierung wie ich ihn für richtig hielt überhaupt nicht der gewünschte ist:
Regierung kommt von lateinisch regere und heißt von Grund auf lenken, leiten, beherrschen.

Für meine Begriffe sollte ein gemeinschaftlicher Bund von Menschen, so wie man im großen Stil auch die Länder der Welt bezeichnen würde, folgende wichtige Grundkriterien erfüllen:

  • ein erfolgreicher Bund sollte sich von Grund auf entwickeln, von maximal vier überzeugten Personen verschiedener Familien als Grundsteine ausgehend - es ist sehr schwierig ein bestehendes System umzuwandeln
  • es können keine Menschen von außen aufgenommen werden, da es zu gefährlich ist, daß diese Menschen falsche Hoffnungen und Anforderungen an die Gemeinschaft stellen
  • ein Bund muß mit dem Verständnis unten ansetzen, alles was von oben durchgedrückt werden muß, unterliegt Zwängen, fehlt im Verständnis der Menschen im Bund und wird sich nicht halten (das hat nichts mit Vorschlägen z.B. des Dorfältesten zu tun)
  • Menschen die im Bund Probleme erschaffen mangelt es an Verständins, was auf einen Erziehungsfehler zurückzuführen sein muß, sollte so etwas vorkommen müssen diese Leute aus dem Bund ausgeschlossen werden
  • Die erste große Meilenstein ist geschafft, wenn die Kinder der 1. Generation (Bezeichnung der Generation, die im Bund geboren ist) eigene Kinder bekommt und diese aufzieht - dann zeigt sich ob das Denken weit genug ist - die Kinder andere Kinder werden als diese, die derzeit in Europa heranwachsen
  • Jedes Lebewesen hat jederzeit die Möglichkeit den Bund zu verlassen, jedoch dann keine Möglichkeit mehr, wieder einzutreten
  • Im Bund sollte jeder dazu erzogen werden, eventuelle Entscheidungen, die er treffen will theoretisch durchzuspielen, mit den Freunden zu diskutieren und dann nach zusammentragen von Argumenten erneut theoretisch durchzuspielen, um voreiligen Entscheidungen eine Barriere entgegen zu setzen
  • ...

Das sind meine ersten Ideen, die mir zu einer Lebensgemeinschaft mit besserer Zukunf einfallen. Sicherlich sind einige Anstriche noch besser zu durchdenken, viele neue noch hinzuzufügen. Es können sich diese Bünde parallel auf der Erde entwickeln und es ist in vielen Jahren eigentlich nicht ausgeschlossen, das Bünde sich vereinigen und irgendwann, wenn es ein weiteres "draußen" außerhalb unserer Erde gibt, ein Großteil der Weltbevölkerung endlich in der erhofften Harmonie leben kann.
Die Grundansätze müssen noch viel weiter durchdacht werden, sollte jemand Lust dazu haben, könnten wir uns gemeinsam darüber Gedanken machen - ich freu mich sehr auf Gedanken/Stellungnahmen unter bund@fensterlade.de.


05.07.2003
Zeilenverlust
Es ist tatsächlich zu dem Vorhergeahnten und eigentlich überhaupt nicht gewollten Zustand gekommen - ich habe meine Tageszeilen vernachlässigt. Was ist wohl der Grund dafür - ich möchte der Sache auf den Grund gehen... Hier ein Gedicht, welches ich meinen Lehrern von Gymnasium geschrieben habe:

Das Leben startet im ganz Kleinen mit einer
wunderbaren Harmonie aus der ich flieh,
um mehr zu sehen, zu verstehen.

Ganz selten war es klar,
ob Weisen richtig war'n,
doch entschied ich immer mit bestem Ermessen.
Irgendwann ist man weiter, um selber zu verstehen.
Die Kleinen brauchen unsre Geduld, mehr noch nun!

Es ist nicht immer offenbar,
auch lassen muß man manche Seelen hinter einem,
doch eingefächert in den Tiefen unseres Gedankenwaldes sind sie sicher und erlauben Zugang auf Blicke vergangener,
auf einmal so bewußter Momente.

Stunden sind im Damals geschlichen,
doch nun hat man nur ganz wenig davon,
damals nicht begriffen...

Ich danke euch Lieben so sehr,
konnte ich oft doch so wenig bringen und weitergeben,
bleib ich nun dabei um ein Stück zu streben,
unsren Leuten was zurück zu geben,

seltener und doch verwegen, Conny...


17.06.2003
Damals
Ich glaube es ist wichtiger die Nähe von den Freunden im Jetzt zu genießen, als vergangenen Tagen Gedanken und Trauer zu geben.
Damals ist weit weg und existiert als überromantische, unrealistische Erinnerung in unsren Köpfen und sollte nicht versucht werden nachzuleben.
Es werden zu oft Versuche bleiben, die dem Damals wenig gleichkommen und wenn ähnlich verlaufend dann Schwerherzigkeit und Trauer mit sich ziehen.

28.05.2003
finden von Fehlern
Beim durchstöbern des Schulstoffs in Form von Skript oder Tafel wird man auf Grund mancher Aussage stutzig. Nach Auseinandernehmen baut sich dann oft das Verständnis auf und man windet sich forschend dem nächsten Wissenskomplex zu.
Bei eventuellen Unstimmigkeiten sollte man sich erneut zur Prüfung wagen und bei wiederholter Fehlerfindung sich bremsen, da oft ein noch kleiner Beobachtungs- oder Interpretationsfehler vorliegt, welchen man doch lieber selbst finden möchte, statt es gesagt zu bekommen...
Drum forsche man lieber stillen Mutes.

24.05.2003
was Los im Walde
Nach langer Zeit in der Stadt, wo ihr Lärm in deinen Ohren nicht mehr störend wirkt, kann dir bei einem Landbesuch auf einmal eine singende Vogelschaar sehr laut vorkommen.
Die Ungewohnheit lässt aufhorchen.

22.05.2003
sehen was da ist
Bevor man sich darüber Gedanken macht, welche Dinge uns von wem vorenthalten werden, sollten wir erst einmal die Dinge beherrschen und verstanden haben, auf welche wir Zugriff haben.
Dennoch wird denen, die uns durch Vorenthaltung von Wissen das Leben schwerer machen, dann, wenn sie den Sinn ihres Erdendaseins erkannt haben, als Folge ihrer Handlungen eine ganz schön große Träne über die Wangen rollen...

21.05.2003
Freunddistanz
Ein Freund der dir Distanz zu einem anderen Freund rät, möchte vielleicht verhindern, daß du mit diesem ins Gespräch kommst und dadurch der Hülle entfliehst, wo die Distanz zu weiteren Freunden nur ein kleiner, dir die Sicht für DEIN Leben nehmender Baustein ist.

19.05.2003
Faszination
Sie treibt uns zur aufflammenden Begeisterung, welche schnell zur Oberflächlichkeit neigt. Sie ist antreibende Kraft auf der Suche nach dem Unbekannten.

18.05.2003
Suche nach bewußten Momenten
Das Leben scheint von bewußten und unbewußten Zeiträumen durchsetzt zu sein. Entscheidend darüber ist wahrscheinlich unser energetischer Zustand, welcher sich entscheidend durch Schlaf beinflussen lässt.

15.05.2003
Sprechen schafft Lebensmut
Wir versuchen ständig das Leben zu formalisieren, nach Analyse es zu definieren. Es fernab von Variablen und Konstanten zu leben ist dabei der spaßige Teil.

14.05.2003
tanzende Menschen
Alanis spricht in ihren Liedern auf herzliche Weise von ihrer Welt.
Manchmal spüre ich Traurigkeit, wenn Sie Bekanntschaften resümiert oder der Stille dankt, die sie genießen durfte. Mit Musik in den Ohren verwandelt sich die Welt und beginnt mit ihren Lebewesen zu tanzen. Ich habe das Gefühl bei Unsent und Thank U den "sich darin bewegenden" Menschen nichts böses ansehen zu können.

12.05.2003
Winden durch den Studiumsstoff
Bei der Konfrontation mit unbekanntem Schulstoff gilt es zu forschen und zu suchen und Einzelheit für Einzelheit zusammen zu bauen. Die kraftraubende Überwindung sich nicht Demotivieren zu lassen führt zu einer Mattheit, welche durch sprühende Gedanken und dabei frei werdende Gefühle in windeseile geladen werden kann. Der Anstoß für das Forschen, den Wille zum Forschen eben kann man durch die Möglichkeit in die Tiefen des Fachs - wo nur wenige sind und waren - einzudringen bekommen.

08.05.2003
Motivation der Gewißheit
Das schöne am regelmäßigen Zyklus der Jahreszeiten ist, das sie immer wiederkehren. Deshalb ist es nicht schlimm einen Sommer unter der Erde im Keller der Bücherei zu verbringen, denn die Gewissheit, das es nächstes Jahr noch schöner wird gibt dem Geist Anreiz und Kraft.

02.05.2003
Entspanntheit im Zeitrahmen
Es gibt diese Tage, wo du durch ein beunruhigendes Gefühl darauf aufmerksam wirst, das du die letzten Tage gut deine vorgenommenen Dinge realisiert hast. Das sind so Tage nach Feiertagen, wo fast nur Studenten am frühen Mittag unterwegs sind, die wirklich etwas schaffen wollen (ich meine Tage außerhalb der Prüfungszeit).
Der Grund das dieses Gefühl beunruhigend ist liegt daran, das du spürtst, das alles viel zu glatt läuft, sich alles im Rahmen bewegt.
Schaffst du es dann dich mal für ne kurze Weile zurückzulehnen, kann man das Resultat des entstehenden Glücksgefühls als einhüllende Entspanntheit genießen.

02.05.2003
Kaninchennachwuchs
Wenn dir deine Kaninchendame eines Morgens strohsuchend mit eben diesem gebündelt zwischen den Hauern engegen kommt, kann dies bedeuten, dass sie ein Nest bauen will.
Da ein Nest bis zu 9 heitere Nager nach sich ziehen kann, sollte man sich ein wenig Gedanken über die derzeitigen Käfigdimensionen machen.

30.04.2003
früher Schlaf

Die Sonne geht auf und wirft ihr Licht durch eine orangenfarbene Folie, so dass alles in diesem Glanze glüht. Ich mußte gestern zwei Vorlesungen ausfallen lassen, da Energielosigkeit und Kopfbrummen eine Grippe ankündigten. Ich war kurz von 17:00 Uhr zu Hause und dachte vorher gar nicht, was so ein zeitig Heimkommen für Auswirkungen haben kann.
Obwohl ich mich etwas lang noch mit Dingen in der Wohnung beschäftigte, las und mal wieder Musik mit Kopfhörern hörte fühlte ich mich angenehm geborgen. Irgendwann schlummerte ich das dunkle Abendlicht genießend ein.

Am folgenden Morgen fühlte ich mich kurz vor der Weckerzeit auf diesen blickend relativ kräftig, gab mir dennoch weitere 15 Minuten. Aufstehen gelang dann sehr einfach und mein Denken ist außergewöhnlich klar und realistisch. Ich habe das Gefühl nicht im Tagesablauf zu treiben, sondern ich freue mich auf ihn.
Die Mülleimer in der Hand, die orangenfarbene Sonne im Gesicht merkte ich, daß es die Pflanzendüfte in der ruhigen Nacht in die Stadt geschafft hatten.
Ein Nasenschwenk über den Biomüll garantierte - da waren andere Düfte in der Luft als unsere Schalen und Hasenstreu zu bieten hatte - ich freu mich auf den Tag!


29.04.2003
Ampeln ohne Strom
Anfangs war der Strom ein kleines, brutzelndes Wunderwerk und es war schön, ihn manchmal zu haben. Doch der Mensch hat sich mit ihm in die Abhängigkeit begeben und wird sich bald erzählen, wie er an dieser Abhängigkeit einst verbissen und lange knaupelte...

25.04.2003
Mittagsschlaf
Eine Mittagsstunde gibt den Körper Energie, gleichzeitig hatte ich aber nach dem Aufwachen ein demotiviertes Gefühl, da ich mich etwas geknüllt fühlte (wahrscheinlich weil ich mehr als 20min schlief und somit etwas tiefer gesunken bin). Doch als ich mich überwunden hatte merkte ich in den Übungen wie detailierter ich die Dinge als noch gestern zur selben Zeit durchdachte und wie schlecht ich mich auch durch beiseitiges nachrechnen verwirren lies.

24.04.2003
die Eltern brauchen uns
Es ist ungeheuer wichtig, die Taten zu sehen und nicht zu vergessen, die deine Eltern lange Zeit im jungen Teils deines Lebens für dich getan haben. Wann immer sich eine Gelegenheit bietet deine Eltern in irgend einer wichtigen Weise zu unterstützen solltest du diese wahrnehmen und nicht vertagen.

18.04.2003
Studentenprovitierungsverbesserung
Ich finde das die Beziehungen zwischen den Studenten verschiedener Semester in der Art und Weise wie sie derzeit bei uns in der Fakultät organisiert sind, viel zu schlecht, letztlich für den Studenten sind.
Wir können die Studenten nach uns dermaßen von den Informationen provitieren lassen, die wir uns hart erarbeitet haben, daß diese Studenten sich wieder an neue Gedanken und Lösungen machen können.
Sicher müsste das ein oder andere Übungsblatt von den Tutoren neu geschrieben werden, doch der Gewinn an umgreifenden Verständnis am Ende wäre so provitabel prunkvoll - diese Dinge muß jemand verstehen, der über den Leuten sitzt, die sich so wenig wie möglich Arbeit aufladen wollen.

17.02.2003
Verplanungsprobleme
Solange ich mehr plane (also umplane) als ich mach, baue ich eine Angst in mir auf, die bei Ausbruch schnell Ausweglosigkeitsgefühle und Resignation nach sich zieht. Das mit dem Verplanen kann passieren, doch ich darf nicht eine radikalste Veränderung durchführen, sondern muß meinen Überplanungseifer feinfühlig korrigieren.

16.04.2003
Situationen ungetäuscht einplanen

Manchmal kann man eine zeitenge Situation irgendwie durch einfaches Einschiebens eines Sonnenmoments oder durch Lesen einer kurzen Zeile im mitgeführten Buch, in welchem man liest, um hin und wieder freie Zeit zwischen geplanter Zeit zu überbrücken, in eine Verbesserung der Auffassungsgabe durch Beruhigung und damit Sensibilisierung für die Informationen, die die Welt durchfliegen, umwandeln.
Dabei ist bei erfolgreichen Gelingen darauf zu achten, daß unbedingt dieses Gewonnene intelligent investiert wird.

Wenn du jemanden eine falsche Welt vormachst, werden eure Herzen bluten, wenn dieser diese Welt irgendwann mit traurigem Blick sucht.

Ein Plan wo ein schlechter Tag nicht mit eingeplant ist, ist ein schlechter Plan.


15.04.2003
das Machbare machen
Für manche Menschen gibt es Dinge, die für sie unerreichbar sind. Das ist traurig, doch ein Großteil dieser Menschen, die ich dabei im Auge habe sind sich dessen bewußt.
Der unbedachte Mensch ist auch nicht in der Lage alle Dinge in seinem Leben zu meistern, er lebt aber in der ständigen Hoffnung diese Dinge einmal zu beherrschen und sieht in seinem Drang nicht, wie er Dinge vernachlässigt, dessen er derzeit in der Lage ist - und das ist richtig traurig!

14.04.2003
Ideen festhalten
In der Bücherei stehend wird mir wieder bewußt, wie wichtig es doch ist, daran zu bleiben das fliegende Leben zu kommentieren.
Doch darf dieses Ziel nicht so ausarten, das man dann genauso schnell wie erdacht wieder von solch wunderbarer Idee abkommt. Jetzt schon kann ich die Trägheit und den Druck, daß der Abend immer näher kommt spüren, würde ich mir diese Dokumentation für die kurze Zeit zu Hause lassen.
So wie ich hier die Möglichkeit habe, es palmschreibender Weise zu tun, ist es sehr effizient in Betracht auf ausdrucksstärkeren Inhalt (durch die Möglichkeit im aktiven Umfeld, welches den Gedanken springen lies, direkt zu schreiben) und die unkomplizierten und dadurch zeitsparenden Verarbeitungsmöglichkeiten.
Man muß sehen, ob die Kraft der Faszination lang genug dem Willen als Nährboden dienen kann...















April - Juli 2003