30.10.2003
Grenzpotential

Wenn sie "böse" sind und mich kriegen wollen werden sie mich bekommen, jedoch besteht die Möglichkeit, die Umstände unter welchen es geschieht zeichenhaft der Welt darzubieten.
Die Frage davor ist die, warum sollte man einen gesunden, denkenden Organismus, der dem Ziel näher kommt, der Struktur zu entfliehen, schaden.

Da es steuerbar ist, wie sich der Mensch im Laufe seines Aufwachsens entwickelt, ist es wahrscheinlich unnötig irgendwelche Minderentwickelten zu nehmen. Doch vielleicht ist es nicht entwicklungsabhängig ob sie dich brauchen, sondern dein Potential ist ihnen von Nutze.
Dies ist aber nur möglich, wenn sich Potential chaosartig (weiter)entwickeln kann, da es sonst bei der Prüfung schon gefunden würde.

Was machen sie mit Leuten die an der Grenze stehen, sind diese unwichtig - denen fehlt einfach ein Schritt weiter für das Grenzpotential, um gebraucht zu werden. Aufbauen kann man dieses vielleicht nur durch Training, Bildung, Studium eines beliebigen Faches um die Gehirnstruktur entsprechend vorzubereiten.

Bis zu welchem Alter ist das Gehirn noch wachstumsfähig, kann man den Biofakten trauen oder nicht, können Potentiale zusammengelegt werden?

Sich in Trance reden, warum ist es nicht verboten, warum wird es nicht verhindert - braucht es viel mehr um gefährlich zu sein? Warum verschmelzen die Gegensätze immer an den Absprunglinien? Gut und Böse kann nicht getrennt sein, es ist vereint, es kann nicht in purer Form exsistieren.

Gefunden werden und suchen - es sollte sich auch im Kleinen gut abwechseln. Irgendwann verschmelzen die kleinen Klümpchen aus den Einzelstoffen zu einem großen unförmigen Ball - der Erdkugel, einem Potential was andere wieder nutzen möchten...

Sollte alles ein Kreislauf sein, big crunch, hm...


26.10.2003
zu wenig, viel erwartend...

Fragen fliegen durch den Kopf, man wünscht zu verdrängen, doch warum, so ist nun mal der Lauf. Man versucht lang ersehntes zu verstehen, erfüllend ist dies nicht, doch elementar wichtig. Wieder kann man nicht näher kommen, doch ist es nicht möglich jederzeit aufnahmefähig zu sein - der Verstand weiss das, doch der Egoismus fordert mehr.
Diesmal will man nicht verlieren, doch was eigentlich? Es gibt nichts zu verlieren, das ist das Schöne, doch man reduziert das Lebensziel gern auf irgendwelche Erwartungen. Die Erwartungen machen die Probleme, man muß sich öffnen, Zufriedenheit, ich danke dir das du mich nicht vergessen hast.
Man hat einfach nicht genug investiert - der Verstand weiß das, doch der Egoismus will aus nichts alles machen - ich mag ihm den Kampf ansagen. Vieles kann gemacht werden, die Zeiträume sind groß, ich bastel wieder an Konsequenz, Erwartung - geh hinweg, danke Leben, danke dass du mich realistischer sein lässt als in diesen Traumwelten.
Traurigkeit ist da, doch sie ist falsch. Die Gründe sind welche, die eigentlich keine sind. Wieder und wieder müssen Gedanken auf das Problem gerichtet werden, ich bin zu oberflächlich, ich kann mich ändern, der Anfang ist nicht morgen, der Anfang ist jetzt.


18.10.2003
ein Aufbruch

Wenn man auf etwas wartet, kommt einen dieser Vorgang oft ewig vor. Diesmal habe ich nicht gewartet und durfte die Überraschung spüren, als nicht vermutetes Potential aus dem Boden sproß und ich dabei stehen durfte, wie es sich weiter gen Himmel schraubte.
Manch Verbindung über die freien Maurer ist mir nun klarer, der Hang zur Einseitigkeit, welcher mein ganzes Leben über mir hing wird mir bewußt, lässt mich traurig sein - aber es hätte ja auch länger dauern können. Man neigt nun mal gern dazu, durch unglaublich erscheinende Fakten, welche dann doch irgendwie passen könnten derart fasziniert zu sein, daß man durch Sicht auf andere Dinge seinen Standpunkt garnicht ändern möchte, da man sich außergewöhnlich in ihm fühlt.

Beim morgentlichen Aufstehen bin ich immer noch am kämpfen, ich glaube Lichtreize ist eines der entscheidenden Kriterien, welche ein problemloses Aufstehen ermöglichen. Ich werde demnächst einfach mal eine Lampe mit Timer benutzen und sehen was passiert.


16.10.2003
mehr als Gespräch

Manchmal sitzt man jemanden gegenüber und versucht ein Gespräch aufzubauen, weil das Gefühl danach schreit. Doch im Gespräch offenbart sich erst die wirkliche Tiefe der nach Kontakt schreienden Beziehung. Nicht das die Inhalte und Ansichten in jeder Hinsicht homogen sind, man fühlt Gleichnisse, welche nicht unbedingt im Inhalt des Austausches zu finden sind.
Doch vielleicht ist auch der Inhalt leicht entscheidend, ob man sich öffnet, einen Draht findet um sich in weltlicher Form einander näher zu bringen. Ich wünsche mir Gespräche nicht am Inhalt zu orientieren, wenngleich dieser vielleicht gerade in der betreffenden Situation ein sehr negatives Extremum darstellt.
Ich merke wie jedes neues Gespräch sich für mich als Herausforderung darstellt, da ich dazu neige Gespräche retten zu müssen, sie nicht "schlecht" im weltlichen Sinne enden zu lassen. Ich kämpfe mit gewandten Worten und interessanten Themen um die Faszination des Gegenüber, selbst im Vergessen der Unwichtigkeit dieser. Wahrscheinlich bin ich noch nicht soweit, oder ich kann die wahren Sinne eines Gespräches im Moment noch nicht erfassen. Selten wage ich Stille in die Runde fließen zu lassen, die Angst sitzen gelassen werden ist zu groß, die Vergangenheit mahnt, das Herz fordert.

Es kann ein Fehler sein, Faszination zu zeigen, da man dazu neigt missbraucht zu werden - manchmal beobachte ich mich selbst beim immer weiter Aufschichten von Fakten und faszinierenden Informationen, bis der liebe Gegenüber durch die Last des Gesprächswasserfalls erschlagen wird und beginnt einzuschlafen oder in Form von abtriftigen Themenbereichen versucht zu fliehen, mich zurück in die Spur drängt.

Ich danke nichts desto trotz, das es das weltliche Gespräch gibt, weil es für mich im Moment die einzige Möglichkeit darstellt, fremden Menschen näher zu kommen.


15.10.2003
Üben
Manchmal sitzt man jemanden gegenüber und kann viele Dinge auf einmal Lernen, ohne dabei Schmerzen zu haben. Solche Momente sind für jemanden, welcher durch einen Themenbereich einmal mit seiner Faulheit konfrontiert wurde sehr angenehm, da er weiß, wie er es besser machen kann und nun durch die Unterstützung anderer Menschen den entscheidenen Zug macht - er beschäftigt sich auch real damit.

11.10.2003
Geburtstagsfeiern, digitale Mitschriften

Das vergangene Wochenende war ein sehr schönes, ich habe viel erleben dürfen. Am Freitag Abend habe ich Severines und Corinnas Geburtstag in Trebus mitgefeiert, ein lieber Schulfreund war da und wir hatten sehr viel Spaß. redeten übertrieben, alles ständig steigernd und lächerlich machend über die Welt - manchmal tut das echt gut.
Am heutigen Morgen hieß es schnell alles startklar machen, da wir auf eine LAN Party fahren wollten, doch wie es immer ist, wenn man sich konkrete Zeiten ausmacht, es ist ein Druck und schwierig Unterfangen diese einzuhalten, am besten man lässt Termine immer offen oder mit größerm Spielraum bzw. ausreichend Pufferzeiten. Verspätet angekommen war das Milieu nicht Begeisterung hervorrufend, ich entschied abzublasen und einen ruhigen Tag zu verleben.

Große Ziele wie schon geschrieben für das neue Semester. Besonders aufgeregt bin ich, ob es alles so funktionieren wird, wie ich mir das mit meiner Mitschriftendigitalisierung vorstelle. Es werden die Übungslösungen und (wenn nicht durch Skript abgedeckte) Vorlesungsmitschriften der Fächer Mathematik I, Mathematik III, Grundlagen der Elektrotechnik, Grundlagen der technischen Informatik, Grundlagen der theoretischen Informatik II und Logik I auf bepra unter http://mitschriften.bepra.de bereitgestellt. Mein kleiner Helfer ist der io Pen von Logitec, welchen ich bei einer Produktumfrage bekommen durfte.


08.10.2003
Herzensinteressen

Meine Faulheit bezüglich der Herzensinteressen lassen mich im Dunkeln, vielleicht ist meine Zeit noch nicht bekommen, viel ist jedoch schon vergangen. Nun, wo die Tage wieder gefüllter werden muß gut dosiert werden, meine Ziele und Aufgaben sind groß, ich brauche kein Vertrauen, da ich weiß das ich richtig fühle.


08.10.2003
fremde und doch bekannte Wesen
Manchmal lernt man im Leben Wesen kennen, wo man meint man habe eine längere Beziehung zu diesen gehabt, auch wenn Barrieren durch Oberflächlichkeit zweifeln lassen, bin ich mir dieser Verbindungsliebe bewußt und möchte gern mehr darüber wissen.
Man kann solch "Vergangenheiten" irgendwie schwer erforschen, aber vielleicht sollte man dies nicht alleine sondern im Team machen.

08.10.2003
immer weiter lesen

Ich sitze da und lese Bücher Anfang und Ende im physikalischen Sinne und über Quantenmechanik und fühle mich sehr klein. Trotzdem merke ich, das durch das Lesen bestimmter Dinge eben eine Weiterentwicklung erfolgen kann - auch wenn es schwer ist anfangs den Inhalt vollkommen zu erfassen, muß man dabei bleiben.
Ich bin nicht sicher ob der Inhalt anfänglich überhaupt eine Rolle spielt, wahrscheinlich ist einfach nur der Text und die Worte an sich von Relevanz, alles andere kommt irgendwie mit der Zeit, die Worte vernetzen sich und es ergeben sich logische Schlüsse und Strukturen, an welche wieder neue unbekannte "Teilchen" gut haften und jene bereichern können.


08.10.2003
durch Effizienz überwältigt
Bei ihm an seinem Schreibtisch sitzend merkte ich, wie ich begann im gut zu zu reden, Interesse zu spielen und Begeisterung zu simulieren. Es war jedoch nicht, das ein Mangel an diesen Eigenschaften vorherrschte - ich wollte noch mehr, vor allem davon rüberkommen lassen. Jetzt bin ich deshalb sehr traurig darüber, desweiteren mag ich es nicht in einem Umfeld von maximaler Effizienz zu sein, sei es nun gespielter oder realer Natur. Der Grund ist, das es mich irgendwie wie ein geschlossenes Glas mit einer Flüssigkeit, welche sich durch erhitzen nach und nach ausdehnt irgendwie zum platzen bringt. Dieses Platzen äußert sich bei mir durch unkontrolliertes Sprechen und unüberlegte Entscheidungsfindung, welche einen sehr schlechten Eindruck macht und den meinen nicht wiederspiegelt.

06.10.2003
Beziehungsenergien

Sollte es stimmen, dass das neue Grundmodell des Menschen zwei Wesenstypen mit verschiedenen Geschlechtern bekam, um daraus einen Vorteil schlagen zu können, will ich mich auf die Suche nach diesen machen.
Bei all den schönen Dingen die mir da bei meinen ersten Gedanken durch den Kopf gehen, bin ich etwas betrübt. Der Grund liegt in dem täglichen Geschehen von manch einer Lebensbeziehung.
Es sind oft die selben Dialoge mit dem selben Inhalt, die geführt werden, weil man die Problematik niemals direkt beim Schopfe packen und nach dem Auseinandernehmen finit klären will. Der Grund ist meiner Ansicht nach der, das niemand freien Willens etwas geben möchte, der Eigenprofit schmückt jeden Gedankengang (ich bin überzeugt das diese Neigung dem frisch geborenen Menschen nicht innewohnen und führe diese Gedankengänge auf Einflüsse zurück, welchen der junge Mensch auf der Erde unterliegt). Die Folge ist ein täglicher Streit, der dem freien Gedanken keine Chance gibt.
Nun mag es sicherlich auch Lebensbeziehungen geben, wo zwei nicht in einem hohen Maße starrköpfige Wesen einander gefunden haben. Wenn der falsche Verstand des dominanteren Wesens hier die Akzeptanz des ruhigeren Wesens zu sehr strappaziert, wird dieses durch deren gute Eigenschaft oft gebende Wesen sich mit einer anderen Eigenschaft den "zustehenden" Teil der Energie zurückholen, vielleicht merkt es das dominante Wesen hierbei nicht einmal.

In der Summe will ich nicht den Pessimismus ausrufen, viel mehr sagen, das diese kleinen Beipspiele wohl zum einen zwei kleine Beziehungsgedanken beschreiben - das daraus zu lernende Fazit kann für den Leser aber auch ein anderes sein.
Energie geht nicht verloren, wodurch jemand der ganz viel seiner Energie gibt, automatisch mit einer gleich großen Energiemenge rechnen kann, welche dem Geber wieder zusteht.
Würden beide Dickköpfe im Beispiel eins, zwei vernünftige Menschen sein und einer dieser beiden Menschen würde dem anderen den Vortritt lassen, kann mit einer Zurücklieferung von Energie gerechnet werden.

Als weitergedachtes Extremum sehe ich hierbei leider die Unterbindung des Kontaktes zwischen den Wesen unterschiedlichen Geschlechts, jedoch fehlen mir weitere Minuten des Durchdenkens, wie sich die Situation auf der Welt mit einem Minimum an Interaktion zwischen den Wesen unterschiedlichen Geschlechts entwickeln würde. In diesem Moment daraus resultierend halte ich in Bezug auf meine Ausgangssuche den Vorteil dafür, das man sich (noch) dem anderen Geschlecht territorial und gedanklich entziehen kann.

Ich glaube das Energie keinen Charakter wie positiv oder negativ besitzt, dieser vom Nutzer nur angehangen wird, wie er sie in seinem Seinzustand fühlend aufnimmt.

Möge man lernen jede Art von Energieaufzunehmen und für die Gesamtheit der Menschen nutzbar machen zu können.


01.10.2003
Müdigkeit am Morgen

Die liebe Müdigkeit - sie ist es nicht allein, was uns den Morgens nicht aus dem Bett kommen lässt. Es spielen Faktoren wie Motivationsgrad, Vorbereitung und geistige Auseinandersetzung mit den Dingen eine Rolle.
Jeder von uns kennt es, wenn man fanatisch einen Morgen ersehnt, wo es vielleicht auf eine Reise geht oder wo man eine Verabredung zu einem speziellen Ereigniss hat - es ist dabei uninteressant wie lange man die Nacht über geschlafen hat, es wird Kraft aus den Reserven gezogen, man ist hellwach und äußerst zielstrebig.

Besonders kompliziert ist es mit dem Aufstehen, wenn es in einem Zeitraum ohne vorgegebene Stundenpläne oder gemachten Verabredungen mit Freunden zu einem Studium kommen soll. Das Bett ist achso gemütlich und warm und eigentlich ist es völlig unnütz, wenn man dann müde über den Büchern sitzt und nicht vorran kommt, den Inhalt nicht erfasst.
Doch muß man sehen, das man oft nicht direkt aus dem Bett an den Schreibtisch geht, sondern nach dem Bade noch der Küche die täglichen Dinge abgewinnt und vielleicht auch dann noch mit dem Rade oder zu Fuß durch die morgentliche Welt muß - man wird dabei munter und glücklich, da man fühlt, wie man sich überwunden hat und sich bewußt wird, daß es überhaupt nicht so schwierig ist und der Tag so viel bereit hält.

















Oktober
2003