28.04.2004
Details am Fehlerstift
Da saß er wieder, eines Morgens, Sonne im Nacken in seiner Logia. Er genießt das Leben, mag Freude weitergeben und berichtet:

Liebe Details, bitte nicht jetzt verfliegen, bleibt, auch wenn ich im Fortschritt inbegriffen bin. Details der Dinge die jetzt unwichtig werden, ich mag euch behalten, ich werde für euch kämpfen, nur wenn ich alles fassen kann ist Freude in mir. Ihr genialen Details die ihr das Leben scharf und kontrastreich vor mir aufbaut - ich Liebe euch.
Auch wenn die Großen oben uns Dinge geben, um uns herauszufiltern - ich sage euch, um manchen müsst ihr länger noch kämpfen als ihr dachtet. Mancher lässt sich nicht einfach abspeißen! Millionen haltet ihr dumpf, würdevoll unterrichten die Lieben prunkvolle Dinge, nur wenige der Faulen erkennen die wahren Inhalte und die kleinen Probleme die ihr verstrickt. Ich weiss noch nicht wo ich Verrückter mich melden muss, aber ich habe Zeit. Euch zu dienen heißt, dass ihr irgendwann anfangt mir zu dienen, den mich bekommt ihr nicht klein, auch wenn ihr lange übt. Die Welt ist komplexer als das Materielle uns vermittelt - heute früh durfte ich wieder kosten - ohne euer Führsprechen geht es doch, oder?


23.04.2004
Essergiefolge

Irgendwie zahlen sich sanfte Richtungsänderungen manchmal gut aus. Ich neige dazu oft sehr extrem zu entscheiden - ganz oder garnicht. Dieses Prinzip den ganzen Tag lebend merke ich kleine Probleme welche bei mir den ganzen Tag zu kippen drohen.
Ein tägliches Problem ist der Hunger, welcher mich oft in einen Teufelskreis wirft, welchen ich erst durch das abendliche Schlafengehen durchbrechen kann. Einmal Hunger sucht man sich oft etwas zu Essen, um den Hunger zu stillen. Zu Hause war es nie ein Problem diesen Hunger lang hinauszuziehen und dann mit einer noch größeren Mahlzeit auf dem Teller das Verlangen nach Leckerem zu befriedigen. Dem Gefühl der Sattheit setzt ein Energietief ein, welches auf Grund der Verdauungsprozesse jegliche anderen Aktivitäten außer dem Schlaf grausam erscheinen lässt.
Heute durfte ich erfahren, als ich meinem Körper den Schlaf gab - das es gut war. Nach dem Aufwachen brauchte ich eine Weile um mich wieder geistig zu reaktivieren - doch was passiert sonst:

Die Lustlosigkeit auf Grund des Energiemangels führt selten zu Produktivem. Doch Schlafen ist oft nicht möglich oder wird nicht umgesetzt, weil man dann der Meinung ist nichts zu tun (doch das ist falsch, es ist die Vorbereitung auf Höheres).
Ich flüchtete mich oft in Entspannung, Internet, Informationssuche, Lexikon oder Ähnlichem und versank in einem Loch der Beschäftigungen, welche mich nicht zum Zettel bringen. Diese Tätigkeiten verbrauchen ebenso Energie, nämlich die kostbare Welche, welche dem Lerngeschäft gut täte.

Nunja, man esse, schlafe und gehe an die Taten.


23.04.2004
unreife, weite - einfach Gedanken

Gedanken fliegen, ich halte mich an diesen großen Brocken fest und peitsche ungebremst durch das Universum. Warum studieren die Leute Ägyptologie oder Sumerismus - ganz klar, sie haben eine Vorliebe entwickelt und es muss in dieser Richtung noch große Geheimnisse bezüglich den Ursprung der Menschheit geben.
Meine Liebe, Neugier und Faszination in diese Richtung wachsen in die Luft. Eine mir unbekannte Kraft treibt mich in die Zeilen und lässt mich unbändig lesen. Ich möchte mehr herausfinden, tiefer in der Materie schwebend alles verstehen.

Es dauerte 24 Jahre bis ich ernsthafte Gedanken über unsere Vergangenheit anschubste und mich wenigen Details nicht zufrieden gab. Ich spüre das viele Dinge einfach nicht so richtig sind, wie sie verkündet werden. Doch was bringt mir die innere Gewissheit oder gar das Wissen darüber in vielleicht späterer Zeit - ich möchte irgendwie nicht Informationen vermarkten.
Den Satz schreibend durchdenke ich verschiedene Szenarien und fühle das diese Sache sich wohl nicht umgehen lässt.

Doch was ist gut und was ist schlecht? Ich kann es herausfinden wenn ich mich in die Details der Zusammenhänge vertiefe und die Inhalte prüfe, eine Gedankenphilosophie entwickele. Doch meist muss man vorher schon zustimmen - es ist hier alles sehr komisch strukturiert.
Man muss Dingen zusagen, Entscheidungen treffen, wenn man noch garnichts darüber weiss, Informationen nur verschwommen und abgewandelt erhascht daliegen.

Ich habe Lust ein Studienfach zu entwickeln, in welchem man in einem Jahr die gesamte Welt der möglichen Studienrichtungen durchlebt und vielerorts detailiert arbeiten kann. Man kann solche Jahre des Einfühlens wohl auch benoten und in den späteren Abschluss eingehen lassen!


23.04.2004
SehnStau

Im Grunde ist die Art der Tätigkeit, welche du auf der Erde tust nicht von Relevanz. Der einzig wichtige Punkt sei, dass du deine Sache kontinuierlich machst.
Du beginnst einen Beruf und interessierst dich verstärkt für ein Themengebiet, obwohl es von den Instanzen nicht abgeprüft wird. Du interessierst dich, du forscht und du wirst einzigartig darin.
Ein anderes Beispiel wäre, dass du dich fürs Drücken interessierst. Du wirst im Laufe der Jahre immer besser, du passt dich den Situationen an, du erfindest neue Sprüche und findest neue Wege - du wirst durch kontinuierliches Handeln ein Profi in deiner Tätigkeit.

Das verstehend solltest du weiter denken und einmal die Traumhaftigkeit durchdenken, wenn dieses Interesse sich mit den abgefragten Leistungen überlagern würde. Du forscht, du liest, das Thema liegt dir am Herzen bei Tag und bei Nacht. Irgendwann kommt ein Mensch dir entgegen, welcher wohl im Auftrage des Fortschrittes ist und fragt dich eine Frage, welche du dir an langen Abenden schon oft stelltest und zu Genüge beantwortet hast.
Du erläuterst ihm - er versieht dich mit einem weltlichen Titel.

Jetzt fragt man sich nach der Ungerechtigkeit, das mancher wohl gleich sein Thema bekäme und man selbst diese Überschneidung nicht habe. Dieses Faktum sollte dich zu der Frage drängen, ob du nicht eine kleine Weile verstärkt Dinge tun solltest, welche nicht mit den Inhalten deiner Neigungen übereinstimmen, um Negativfühlpotential anzuhäufen, welches dann bei Überwindung der uninteressanten Kuppe sich wie ein großer Staudamm in das Tal der Interessen ergießt und es mit Frucht überhäuft.

Stau von sehnen führt zu einem noch besserem Genuss,
wenn die Zeit des Debüts gekommen ist.

13.04.2004
Anlaufliebesverstrandung

Ein paar Tage war die Ruhe inne. Leblosigkeit in den Adern spüre ich neue Kraft ausbrechen - das ist die Kraft die mir das Diplom bringen mag. Eigentlich habe ich nicht verdient - doch wenn der Plan beeinhaltet mag ich tun und weichen meiner dummen Denkerei.

Abende können lang sein. Manchmal lebt man hochkonzentriert auf eine Sache und kann seine Rollen nicht weiter spielen. Die neue Rolle braucht alle Energie - gebe man diese dafür hin.
Neue Rollen sind neue Lebensabschnitte, sind Abbiegepunkte. Wahre Freunde bleiben, egal ob du sie je gesehen hast länger als 10 Minuten. Diese Seelenverwandten, oh schon wieder gerne schreibe ich über die heiligen. Sie sind über ihre Schatten gesprungen und haben den Kreislauf verstanden.

Erinnernd wollte ich wieder Situationen und Erwartungen retten indem ich habe Menschen mit Witz und versuchtem Witz mit daraus resultierenden Witz geblendet. Doch gerade bei den Lieben hätte ich mir es sparen können, überhaupt könnte ich mir das langsam mal sparen.
Ruhe ist das Anlaufholen, welches man sich nur unter den Lieben getraut. Wenn man weit genug ist traut man sich tagtäglichst diese feinen Züge.

Ich will nicht länger tingeln, mag nicht länger warten, mag mich hingeben und gutsprechend in den Tag fliegen. Was ist schon wenn ich das Schlechte, wenn es denn da warten sollte, unterdrücke - kommt es eben sodann - ich warte.
Ich mag meinen inneren Schein freigeben und den Menschen durch die Gesichter beben, ohne diese Angst der Involvierung zu haben mag ich traben und den Leuten meine Worte sagen.


März 2004

Februar 2004
















April
2004