|
|
|
| 01.09.2004 |
Oftmalsmeinung
|
Es
ist oftmals der Fall, dass Meinungen interessante, nicht aber
relevante Informationsaustauschsequenzen sind, da der Wissensstand
über die diskutierten Dinge größtenteils oberflächlich,
einseitig und kopiert ist.
Mit solchen erhaschten Bruchstücken ist es nicht möglich
einen konstruktiven Ansatz für Lösungen zu finden.
Meinungen sind vielleicht Anreize, reichen aber nicht, um zufrieden
aus einem konstruktiv gewünschtem Gespräch zu gehen.
|
|
| 29.08.2004 |
Gewicht
von Gut und Böse - verteilt
|
Man
suche das Auf und Ab, das gut und schlecht, das positiv und
negativ, die Harmonie und den Streit nicht nur im eigenen Leben.
Ein Freund sagte mir neulich, dass es reichen würde, den
Gegenpol außerhalb zu entdecken.
Sollte sich dieser Denkansatz für eine Lebensbetrachtung
als richtig erweisen, es nicht mehr unbedingt wichtig ist, den
Streit im eigenen Leben zu haben, um Harmonie zu bekommen, kann
man für das eigene Leben in egoistischer Sicht einen Schritt
nach vorne erreichen.
Es
ist möglich in Zeiten dieser Harmonie sich weitere Gedanken
machen - doch man wird es nicht erreichen können, die Gefüge
und Gesetze zu umgehen und zu brechen, in dieser Welt. Diese
Welt ist die Dimension in der wir Leben.
Weiterhin
bedeutet ein Leben, ein Durchleben von Weisen, welche die Menschen
nicht mögen, welche sie zu vermeiden suchen durch einen
selbst eine Verlagerung eines Teiles der Gesamtmenge vom Bösen
zu einem selbst.
Wenn man das Negative lebt, bleibt weniger für die anderen
Menschen übrig. Ein Mensch der das Böse sucht, nimmt
dir Böses hinweg, schafft in dir Gutes. Beginnst du diesem
Menschen über das Böse hinweg zu helfen, findet eine
Neuverteilung statt, es wird ausgewogener.
Vermutlich unterliegt die Menge von Gut und Böse ebenfalls
einem wellenartigen Verlauf in Bezug der Menge ihres Vorkommens.
Es kann Zeiten von sehr wenig Bösen und viel Guten geben,
es kann gleich verteilt sein - von "den Zorn auf uns gezogen"
sprechen wir, wenn das Gute wenig in einem Zeitraum vorkommt.
|
|
| 17.08.2004 |
Kreiselproblematik
|
Dich
schwach fühlender, dahinkriechender, schwermütiger
und demotivierter Mensch - gib Acht, es gibt verschiedenste
Weisen dich aufleben zu lassen.
Beachte, du bist Gestalter deiner Tage, was du denkst wirkt
sich auf dich aus und was du auf dich einwirken lässt wird
dein Denken beeinflussen. Bitte lies diese Worte nicht als den
immer währenden Kram, sondern versuche dich zu entkrampfen,
versuche zu sehen was da passiert.
Fliehe aus den Zyklen und Spiralen, höre auf mit dem lechzen
nach einem Hoch, sondern genieße das Tief. Immer im Kopf
habend, dass es doch gleich mal etwas schönes geben müsste,
immer die Sucht im Kopfe - das macht Krank. Wenn du es an deinem
Antlitze siehst, was DU getan hast, ist es höchste Eisenbahn
dem Kreiseln ein Ende zu setzen.
Kreiseln ist es, da es immer wieder die selben zermürbenden
Abläufe sind, die dich müde werden und an den kraftvollen
Stunden im Kreisel zweifeln lassen. Deinen Drang nach "der
Erholung", auf lange Sicht, auf heute dann oder auf stündlich
wann - wirf ab und schau in eine sonst nur überflogene
Ecke und geniess der Dinge.
Wechsel
die Wege Wanderer, deine Stadtrute verlass und lauf länger.
Deinen Trampelpfad im Walde - schweif ab. Beide ihr, tauscht
eure Wege, sie bringen voran und geben euch neue Ansichten um
der Welt näher zu kommen.
Ärgere dich nicht, es gibt keine Gründe. Rede wohl
darüber, streite nicht sofort ab, höre, nur so wirst
du lernen, höre und verstehe die Gedanken deiner Mitmenschen.
Wenn du lange gehört hast lass ab, denke und sprich zu
dir selbst. Sprich mit deinem Munde zu dir selbst und frage
die Mitmenschen, was sie von deinen Lösungen halten. Schotte
dich nicht ab, blicke auf, spür die Kraft oder lass sie
dir geben...
|
|
| 15.08.2004 |
Ellebogenentwicklung
|
Der
Mann hat gesagt:"Gib dem Menschen einen Orden, einen Titel
und eine Uniform und du kannst ihn nicht wiedererkennen."
- Manchmal gibt es Situationen, wo das geplante einfach nicht
umgesetzt wird. Es ergibt sich während einer Ausführung
ein so nicht geplanter Ablauf und man schwenkt auf den neuen
Ablauf um.
Nun kommt es eben auf die Tolleranz der Personen, die im ursprünglichen
Plan mitgewirkt haben, ob es mit dem neuen Ziel etwas werden
kann. Besonders schwierig gestaltet sich die Situation, wenn
keine Absprachen gemacht werden können.
Ein
naher Partner von mir hat diese Situation gut gemeistert, ich
war sehr begeistert. Ich weiss nicht ob es daran lag, dass dieser
locker über die Situation mit anderen Freunden reden konnte
- doch fühle ich mich glücklich.
Der
neue Ablauf entpuppte sich als sich schnell entwickelndes Gespräch,
welches jedoch nicht mit Lösungen aufwarten konnte. Das
oben genannte Zitat war ein Ausspruch des Mannes, der nicht
aus dem System kam, in welchem es geprägt wurde.
Es
gilt über seine Gedanken nachzudenken!
|
|
| 05.08.2004 |
unsev
Resereren
|
Reserven,
schone Nerven,
hast du, musst nur aufwerfen.
Aufwerfen, mach was anders,
entkomme den Gleisen, hör auf zu vereisen.
Entspringe
dem Gleis, wenn es zur Sackgasse wird.
Ich weiss, es fährt sich leicht darauf,
man kennt den Lauf, die Reibung ist danieder,
doch du möchtest ankommen - spring!
Wehleid,
weiche, niemand braucht dich.
Angst zum Gruße, ja, dich kennen wir,
nein, heute haben wir keine Zeit für dich,
Finger weg vom Bier.
Das
Leben bist nicht du, wir machen aus,
wir alle stehen morgens auf,
machen das Nichts zum Leben in das wir tauchen,
wo wir alle einander brauchen, um es zu sein.
|
|
04.08.2004 |
flusucht
greift um sich
|
Sucht
und Flucht liegen nah bei einander - vom Wortlaut her und auch
im Leben. Man flüchtet sich in eine Sucht, wenn die Informationen
über eine Sache nicht ausreichend sind. Man hat sich anderes
erwartet, hat anderes gehofft. Man ist enttäuscht, die
Sucht hilft ertragen.
Vielleicht
hat man immer eine Sucht, schafft man es eine abzulegen blüht
die nächste auf. Man sollte versuchen seine Sucht soweit
zu minimieren, dass sie so wenig wie möglich schädlich
ist. Sucht ist meistens einseitig und übertrieben, nicht
gesund für den Körper und macht auf Grund von Gewöhnungsveränderungen
abhängig.
Doch
warum flüchten wir? Ein Grund könnten mangelnde Ohren
sein. Ohren von Leuten die man mag. Diese Ohren müssen
genau hören, müssen dazwischen lächeln und dürfen
sich nicht in Rolle sehen, sondern sollen dazwischen denken.
Meist kommt derjenige, der Ohren bekommt selbst auf sein Problem,
dass ist das Schönste für ihn. Wenn man wenig Menschen
kennt, kann man auch die eigenen Ohren nehmen, doch sollte man
wie genannt sparsam dosieren, damit man nicht als kranker Mensch
abgestempelt wird.
Flucht ist einseitig, man schaut nicht zurück, man wägt
nicht mehr ab, man rennt und rennt ohne zu denken. Flucht macht
krank, Flucht ist nicht spannend, Flucht lässt alles fremd
aussehen. Ich mag nicht flüchten.
|
|
| 04.08.2004 |
Leben
-> Wellen
|
Ein
Freund sagte neulich in ähnlicher Art zu mir:
Vergiss
nicht, das Leben ist in Wellen aufgebaut. So wie die Wellen
sich verhalten sollte man sich selbst verhalten. Es gibt kein
immer oben, alles wechselt sich ab, im Großen wie im
Kleinen.
Sofort
war mir klar, dass ich dieses Gesetz schon wieder zu verletzen
versuchte. Was meinen Tagesablauf anging, was meine Gedanken anging,
was meine letzten Monate anging. Oftmals verliert man sich in
Oberflächlichkeit, wenn man der erkannten Dinge nicht oftmals
gedenkt und sie erfrischend wiederbelebt und lebt.
|
|
| 04.08.2004 |
bewußtschlagen
|
Der
Mensch spricht von Bewußtsein, doch was meint er damit?
Bewußtsein heißt manchmal, während einer Tätigkeit
sich der Abläufe im Kopf und im Umfeld erhaben, sehend
und erlebend zu fühlen. Bewußt einen Artikel im Lexikon
nachschlagen heißt zu erleben, wie die eigenen Ansichten
auf die Welt nach außen sich verändern, heißt
auch dass man merkt, über welche Artikel man noch flog,
welchen Fakt man noch genauer nachschlug.
Man ordnet die Dinge ein und erliegt nicht der Sucht, weiter
und weiter in der Informationsquelle zu rühren, vom Thema
zu schweifen und das Ziel zu vergessen. Man ist sich der Tat
bewußt.
|
|
|
Mai
- Juli 2004
April
2004
März
2004
Februar
2004
|
|
|
|
|
|