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| 28.03.2004 |
Traditionsverwicklung
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Manchmal
wünschte ich es wäre einfacher einem lieben Menschen
etwas begreiflich zu machen. Sicher, er muss selbst seine Fehler
machen, er geht sein Leben und wird seine Aufgaben lösen
- das ist auch wunderbar.
Doch gibt es Menschen mit Traditionen im Kopf und Erwartungen
in mich. Sie setzen diesbezüglich ihre Hoffnungen auf mich
und wünschen sich, das ich in ihrem Sinne agiere. Doch
einmal Einblick in die Weiten des Universums gefunden wünscht
man, ein jeder nahestehende erkennt die gleiche umgreifende,
große Kraft des Fortschreitens.
Wenn man nichts erklären müsste, wenn man nicht mit
harten Gefühlen konfrontiert werden würde, welche
aus Erwartungen resultieren.
Hätte
ich mich völlig vom normalen Denken distanziert würde
das Leben anders verlaufen. Es gäbe keine Gründe für
bestimmte Handlungen. Vieles würde einfacher und entspannter
ablaufen - bald bin ich soweit!
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| 25.03.2004 |
wieder
ein Überfall
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Richtiges
Sehnen muss durch viele Eindrücke vorbereitet werden. Süß
staubig kann Sehnen sein. Kein Mensch darf für Handlungen
seiner Landsleute geächtet werden. Mit gegangen mit gehangen
ist recht, man kann sich ja entfernen, wenn man anders denkt.
Weit
sind die Straßen durchs große neue Land. Buch um
Buch werde ich davon verzaubert. Ich mag los, doch ich weiss,
bin ich da habe ich zerstört.
Unerreichbare Dinge sind Gold wert, Angeschafftes macht nur
glücklich, wenn man es für Fremde in Verwendung bringt
und jenen hilft. Auch jene müssen es dann so tun - angeschafft
für einen selbst ist es kümmerlich.
Geniesse
den Gedanken an Ersehntes Leser. Versuche deine Details zusammen
zu kratzen. Lass zusätzliche Informationsquellen erstmal
ruhen. Geniesse vorhandene Daten spüre die Welt und geniesse
den Schmerz der Ferne.
Menschen
sind überall, werden reingezogen. Ohh was machen wir wenn
wir verstanden haben. Wir werden sterben, es gibt keine Gründe
mehr. Kraftlosigkeit des einen fordert Verständnis des
anderen. Kraft schwindet weiter, schnelles Vergnügen wird
gesucht und reisst weiter auf die Wunden und rein in den Schlamm.
Süsser schmerz, chemisches dreht weiter die Bahnen, oh
wer hatte nur Gedult unsere Körper zu verzahnen und deren
Abläufe zu errechnen.
Unlänglich.
kümmere dich um dich, sei still, ändere dich, zeige
Reue und Kraft. Tu das gesprochene - besser, sprich erst wenn
getan und schweige du unvollkommener.
Dunst im Kopf brechen dir die Erinnerungen die Aderwege im Körper.
Klumpen verkanten, stauen und brauen sich zu unerkannten Kesseln
kesselnden Giftes welches sich über die Blüte ergiesst
und über deinen Rücken fließt, Organe aufspiesst...
Schmerzen schlagen an die Innenwand. Ich glaube das ist nicht
recht menschlich, da sind mehrere drinn und geben ihren Balsam.
Einwicklung ist jedes Gespräch, die Welt verprestet sich
durch Wirte böser Worte und scheint krankmachend in dein
Fensterglas.
Opimo
Mismo, nicht immer hast du Anrecht. Schweige und geige deine
eigene Scheisse. Lass mich in Ruhe, ich schließ die Truhe
der kranken Gedanken...
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| 16.03.2004 |
Büchereihypnosevernetzung
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Bücherei
ist immer noch da - Freude. Ich geh rein, Gedanken danken schon
vorher für ihre Niederschrift, Studium kommt kurz und doch
schreit mein Bauch nach Wissen.
"Du
kannst nur das in Hypnosen erleben, was dein Kopf auf Basis
der Informationen der Vergangenheit durch Mischung basteln kann!",
sagte mein Vater und die Plausibilität der Aussage verwunderte
mich.
Doch
trotzdem tendiere ich mehr und mehr von der Einzelexsistenz
der Individuen hin zu Vernetzung und Massenbewußtsein.
Wohlgleich Massenbewußtsein ohne Organe welche wir nicht
schon kennen exsistieren kann...
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| 09.03.2004 |
Seelenerkennung
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Lasst
euch das Leben nicht diktieren. Lasst euch nicht Einwickeln
von den Vorbildern, die keine sind. Verschliesst die Augen vor
dem Bunten und geht in den Wald, lasst euer Herz sprechen, entwickelt
eure eigenen Gedanken. Registriert harmonisierende Seelen und
greift nach der Freude und der Liebe.
Ihr seid die Götter, ihr habt die Kraft und die Möglichkeit
zu Schaffen in euch.
Gebt
euren Seelen Ruhe und Dunkelheit, damit sie mit aufkommenden
Licht geniessend Sprühen können und schreitend fühlen.
Sprecht nicht so oft, lasst euch nicht verschmutzen durch Wirte
der Bösen Worte - sie sind Energiediebe und wissen es nicht.
Schaut
in die Augen, habt keine Scheu, sich suchende Seelen erkennen
einander mit wenigen Worten. Macht nichts kaputt, seid stark
und fromm, gebt euren Lieben die Kraft die sie verdienen und
verdient euch eben durch Gaben den Kraftempfang.
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| 02.03.2004 |
wenn
du es nicht erwartest...
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Manchmal
stapfst du durch dein Leben und weisst nicht so richtig, was
der Tag bringen soll. Du willst dich finden, aber du willst
nicht wieder versagen. Du möchtest dir einen Plan aushecken
und diesen auch in der Anwendung auf dessen Lauffähigkeit
beweisen.
Dann kann es passieren, das einfach ein Mensch, in deinem Herzen
schon ein Freund, für die anderen ein Kamerad dich trifft.
Er kann die Kraft geben, wenn du schon lange keinen mehr getroffen
hattest wo du das Gefühl hattest, es kommt von innen.
Er
freut sich dich zu sehen, er stellt nicht die gewöhnlichen
Fragen, er beobachtet und betreut dich, so wie es dein Herz
schon länger sucht. Geniesse diese Stunden, sprich wenig
- du musst nichts erklären, geniesse und tanke Energie.
Danke!
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| 02.03.2004 |
Reaktion
auf Reagiertes
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Ein
Gedicht, eine Reaktion - nichts lang Gedachtes, was schnell
Gemachtes. Ein Gedicht kann nicht immer alles ausdrücken
was passiert ist und was einem wichtig ist. Ein Gedicht ist
ein Ausschnitt, ist ein kleiner Teil des großen Lebens.
Ein Gedicht zielt auf etwas bestimmtes, es soll nicht gewertet
werden, es soll gefühlt werden und Reaktionen auslösen,
welche der nach Änderung schreienden Problematik einen
Lichtstrahl schenken soll.
Wer
ständig nur bewertet und forscht hat keine Zeit zum Lieben!
Ja,
ich bin unzufrieden und sage Negatives!
Stark
und schwach haben wir uns erlebt,
Bäume und Türen haben gebebt,
doch Sev, da ist mehr als du denkst,
mehr als du denkst, was du uns schenkst.
Du
siehst was passiert,
sagst, hast parriert und gelitten,
sagst, mich intressiern nur andre Titten,
ich habe wenig Kraft mehr dich ums Denken zu bitten.
Denn
ich denk anders,
lass mich auch nicht leiten,
mag meine Gedanken weiten,
auch wenn andre andres sehen.
Ich
fühle mich der Menschen nicht so fremd,
bin offen, bin frei und weiß wo ich Heimat kriege -
bei dir.
Doch wenn ich dann komm' sind oft Hiebe
für mich da - auch ich verteil dann mit...
Ich
suche nicht, ich finde, du fragst mich Fragen
und ich winde mich vorbei an der Wahrheit,
zurück in die Kammern unserer Harmonie,
in Wirklichkeit flieh ich immer mehr...
Der
Schmerz beschert durch dich, du sagst den brächte ich,
weil ich unsre fortgeschrittne Liebe,
zerstören suchte alle Zeit,
du denkst nicht an uns, du denkst nur dran "...wann isses
denn soweit."
Warum
erwehren wenn man merkt,
ein Freund läuft einem übern Weg,
steht da ohne was zu fordern -
oh, solch Kraft such ich wohl...
Die
Tyrannei, Sev, macht uns krank
wie ganze Reiche schon verschwunden,
am liebsten hättst mich festgebunden
in der Küche, damit Klischee geht.
Doch
der der gehen wird ist Conny,
denn er darf nicht mehr Conny sein.
Entwicklung soll ich stoppen, nur du willst trinken,
keiner Seele soll ich winken, soll hinken ... werd versinken!
Denk
ich an dich, frag ich mich wo du bist,
was mit dir ist, was deine Herzlichkeit tagtäglich frisst.
Stattlich schön und weich warst du,
gehend Zeit ist nur ein Weben deiner.
Du
greifst begreifst, doch leider nur für deinen Blick,
willst binden, fesseln, verknoten,
ständig bedacht,
"...hab ich ihn auch weit genug weg gebracht."
Der
Welt die um uns ist, die mehr verspricht
als Wege sich dir öffnen.
Keiner soll haben was du nicht schaffst,
ansonsten laut dein Psycho kracht.
Wenn
du lieb sein willst fängst du an zu spielen,
selten spürt ich wahrlich tiefe Züge.
Bei anderen siehst du was scheinbar du
immer und immer wieder nicht sehen willst!
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| 01.03.2004 |
Biografieschreiber
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Nein,
das Studium der Vergangenheit mit seinen Persönlichkeiten,
Heilbringern und als böse deklarierten Monsten möchte
ich nicht studieren. Doch ich mag gerne aus deren Leben etwas
erfahren und dadurch in der Fogle Motviation und Abwechslungsgedanken
empfangen.
Abschweifend
stelle ich gerade fest, was für gewaltige Energie ein Mensch
in die Welt setzt. Wenn man das einmal auseinander nimmt, scheint
es als wäre die Energie eines Menschen, welchem Bücher
und Lexikoninschriften gewidmet sind größer. Der
Verdacht kommt auf, das Menschen, über die nicht viel Bericht
erstattet wurde in ihrem Leben vielleicht viel Energie umgesetzt
haben?
Ich mag dieses mir nicht leichtfallende Denkproblem später
noch weiter
erforschen.
Zurück
zum Thema, es gibt mir viel Kraft in den Vergangenheiten der
lieben Menschen zu lesen, also bin ich den Aufschreibern zum
Dank verpflichtet. Der einzig sinnvolle Dank ist jedoch diesen
vielleicht schon nicht mehr in ihrem damaligen Körper befindlichen
Menschen einen Dienst zu erweisen, am besten jenen, den sie
sich damals aus den Umständen heraus zu ihren Wichtigstem
gemacht haben.
Für mich folgernd muss ich für jede gelesene Seite
einer Biografie auch eine liefern. Dabei kommt mir die Idee,
einfach bestimmte Menschen, die mir in meinem Leben wichtig
sind herauszugreifen und über jene zu berichten.
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