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| 30.12.2004 |
Seindanken
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Aufstehen,
raus gehen und sehen,
was erdacht in ruhiger Kammer,
wirklich draußen wartend lebt!
Theorien
praktifizieren, gut erfühltes nominieren,
konkurenzlos führend -
sich selbst und seine Kraft, durch des weltens Schaft.
Kümmerung
um eigenz Leibe, Geistes Raum und Herrlichkeit,
sehend andres als das Viele,
fühlend unser Liebe weit.
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| 30.12.2004 |
weitreichende Ausbaugefühle
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Klar
gibt es Bereiche im Leben, wo die investierte Kraft nicht in
dem Maße dir zu Gute kommt, wie in einer optimaleren Art
einzusetzen. Klar gibt es Gedanken und Umsetzungswünsche,
in deren Fruchtungsgehalt andere Sachen momentan viel ergiebiger
sind.
Doch schauen wir auf die Welt. Gute Dinge haben sich immer dann
durchgesetzt, wenn Menschen an Umsetzungsmöglichkeiten
geglaubt und auch daran gearbeitet haben. Das würde ich
als springenden Punkt bezeichnen, der Glaube und die zielgerichtete
Arbeit - nicht immer zum tatsächlich derzeitig maximalen
Ausschüttungsfaktor.
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| 20.12.2004 |
Bahnomie
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Taschen
tragen, Blicke wagen, Fragen sagen.
Gehen, stehen, nichts beklagend,
Schonheit Erdens fühlend stehn.
Nur stehn und dann mit Worten gehn.
Mit
Worten gehn, entgegen sehn,
auf Forschheit stehend Symphatie erflehn.
Dann, Worte, doch, herje,
schneller Wechsel geht die Runde.
Symphatie
da, ohne flehn.
Angst zu Kommen,
Angst zu gehen,
Blicke gehen die Runde.
Ortswechsel,
freieres Sein, Hoffnung.
Doch dann, Schlaf.
Man(n) will nicht starren,
geht eigene Wege in die tiefen der Elektrik.
S(i)e
hend dieser wirkt enttäuscht,
mag den Schlaf nach leichten Aufsehen weitergehen.
Doch frech greifend fragt er nach Gedanken,
Sie mag nicht sprechen - pein Ihrer.
Näher,
doch nervend.
Sensibilitätskallibrierung schlägt fehl,
weiter, egal der Wege sitzend,
Freude, Musik, Leben.
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| 10.12.2004 |
Eistanzaugenabend
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Ich
komme und ich rede - ich will begeistern. Ich komme nicht oft
raus, ich langweile mich dabei nicht. Ich produziere friedliche
Gedanken und Sätze später über mein Leben erzählend
wiedersprechen sich diese Philosophien. Ich arbeite für
mein Ego. Ego, egoistischer Egoismus. Egomane, Egomanie, Egge,
Ecke, in der Ecke, eingeengt in der Ecke ohne Freunde - Ego.
Ego sei auch Selbstbewußtsein. Sich selbst bewußt
sein -> das ist schon wichtig... <konflicktisch_grübelnd>
Id,
das Unterbewußte, nicht das Bewußtsein. Gegensatz
zum Ego. Id muß auch Kraft kriegen - oder gibt es nur?
Der
Kinder denkend finde ich sie wichtig liebend und tu sie schon
jetzt richtig lieben.
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| November
2004 |
Mittelmittler
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Noch
diese Zeilen mag ich in den vergangenen Monat packen, ein Zeichen
für Überhand nehmende Aufgabenfülle und drohende
Überlastung. Das Gedicht ist für eine Freundin gewesen,
ich bummelte aber mit der Übersendung und sie hat ihre
Richtung gewählt. So wird sie es, wenn, dann nur so morphogenetisch
bekommen.
seelige
friedliche Nahfreunde mit Biß
Liebe Seele, halte ein,
lass die Andren andre sein.
Schau auf dich und gönn dir Kraft,
hast der Dinge gut gemacht.
Schone
dich und deinen Körper,
gib ihm Ruhe, Seeligkeit.
Lern zu fühlen wann die Zeit,
gekommen ist, um dich zu sehen.
Du
musst nichts zeigen, geben, sein...
Nur dir!
Du wirst nichst ernten wohlger Dinge,
auf der Erde hier.
Vergleich
dich nicht, deine Einzigartigkeit -
du finden wirst sie nicht.
Du schauen musst und solltest nur,
dir, deinem Innern ins Gesicht.
Das
Innere wird außen sein,
von außen das wird Innen schein.
Bedenke dies und schau,
noch blauem Auge deiner.
Gib
Liebe, nicht das weltlich Korn,
es wird nur Sommers wachsen.
Im Winter dann der golden Glanz,
wird werden arge Schmerzen.
Doch
offen Herzlichkeit gegeben,
kannst du schaffen selbst zu schweben.
Über die Köpfe derer die,
dir deinen wollen nehmen.
Erkenn
den Glanz der Leute deiner,
geh niemals mehr im Ringe.
Drück sie, lass sie sagen,
diese Menschen werden für dich
die
Feuertaufe wagen!
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| 01.12.2004 |
Komischenkampf
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Ja,
es gibt da stille Menschen, welche die Gesellschaft verurteilen
und sich zurückziehen. Oftmals scheinen sie uns komisch,
doch sie sind so geworden, weil sie das meiden, was uns formt,
was wir als normal empfinden.
Diese Wesen sind einfach die Energieeckpunkte der Gesellschaft.
Dort, wo die Energielinien des Schlechten sich bündeln
und asymptotisch in eine Richtung schießen sitzen sie
am Ende und signalisieren die Auswirkungen und den Anfang. Es
gilt jene zu sehen wie sie sich sehen, sie zu verstehen und
ihrer Einsamkeit im Reigen mit ihnen den Kampf anzusagen. Damit
ziehen wir all den Mitläufern weiter vorne im Graphen den
Boden unter den Füßen weg und sorgen für eine
Bewegung im großen Pott.
Die
tiefen Schwielen wollen wir verhindern, ein gänzliches
Heil wird es nicht geben. Lasst uns die Narben gleichmäßig
verteilen und uns arbeiten an uns und den kommenden Akten vom
lieben Vers des Lebens.
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| 30.11.2004 |
sieh
den Wirt
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Weiter,
weiter, weiter. Müdigkeit kommt durch, man hat das Gefühl
wieder in die Situation zu verfallen, wo es nicht möglich
war dieser zu entkommen. Doch ist es eine Einstellungsfrage.
Gedanken fliegen, Details hier, da bleibt nur der Oberflächlichkeit
Raum, Abwägen ständig, im Auge behalten, abwechselnder
Weise durchschreiten und jederzeit Wägen...
Themen, Themen, Themen, Lieder, Striche, Strom, Schaltungen,
Programmstücken, Diagramme, Pausen, Essen, Schlafen, Genießen,
Quälen, Sehen, Einschätzen, Treiben im Strom würde
ich es nicht nennen und doch treibt man irgendwie. Ständig
schauen, ständig dabei sein - die Gefahr der Überlastung
lauert - doch ich weiß, im Geiste ist es nur, man lässt
sich einreden und entwickelt dann in geahnter Art und Weise.
Ich mag gerne ausbrechen, übergreifende elementare Gesetze
scheinen doch zu sein, neu ist man nicht mehr und doch so neu
fühlt sich die Welt an.
Zeile um Zeile wächst die Chronik vom Leben. Zeile um Zeile
gehen Bilder in unsere Körpfe ein und stehen für das
Vergangene, geben Information zum Neuen und sind da, damit unsere
kleine Matrix für die Erde was zu speichern hat.
Oh
Freude darüber, das ich fühl verstanden zu haben spüre
ich doch Müdigkeit, welche sich schnell durch Transformation
in all so mögiche Dinge verändern und mich dann zerstören
kann. Man muß sich eigentlich nur der Müdigkeit widmen,
die anderen Dinge entstehen nur in der Folge und müssen
nach Abschaltung des Wirts nicht mehr betreut werden. Doch vielmals
ist man nicht empfänglich für die Einfachheit und
quält sich in die Spirale von Schmerz in Herz und Hand.
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| 28.11.2004 |
sieh
das Leisgeredete
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Bäume
umarmen, mit Tieren sprechen, Menschen vertrauen, an Dinge glauben,
jedes erdenkliche Ziel erreichen können.
Einen Baum umarmen, weil man ihn lieb hat, weil man seine Blätter
mag, weil man den festen Boden unter dem Fuße gut findet,
den er spendet. Klar, die Wärme die ich dem Baum durch
die Umarmung gebe ist sehr wenig. Größere Wärme
würde ein Heizgerät geben, welches neben dem Baum
aufgestellt wohl sichtbare Spuren hinterlässt. Doch auch
die kleine Wärme ist nicht keine Wärme. Jeder der
säät wird etwas ernten. Nun denkt man doch in der
Folge - wenn ich so wenig Wärme gebe, bekomme ich gerade
einmal so viel im Verhältnis wieder, wie es dem Baum genutzt
hat - das ist wenig - denkt man. Doch es ist mehr dahinter,
man wäge nicht nur nach Menge, sondern nach Gesamtgüte.
Breit gestreut investieren ist in der Wirtschaft sehr kostenintensiv
und Erfolge stellen sich nur in kleinen Mengen ein. Doch das
Leben ist keine Wirtschaft, das Leben ist Liebe. Liebe kann
man teilen und sie wird mehr - es gelten andere Gesetze.
Ebenso
steht es um unsere Brüder. Der Mensch, ein Allesfresser
- stimmt das? Wahrscheinlich, doch frage ich mich, ober der
Haushund das Herrchen ißt, wenn es frisch verendet ist.
Ob der Löwe den Domteur fressen würde, nunja, schwieriges
Thema.
Einleuchtender scheint mir der Sinn, mit Tieren zu sprechen
und ihnen Rat abzugewinnen. Ein Tier hat ebenviel erlebt als
ein Mensch. Tier habeb andere Standpunkte und Sichtweisen. Tiere
können nicht so detailiert kommunizieren und verstehen
folglich auch unsere Worte nicht in dem Umfang. Tier erkennen
aber die Art des Sprechens und die Felder dahinter. Auch der
Baum zehrt von deinem Feld, wenn du ihn umarmst, auch du zehrst
vom Feld des Tieres, wenn es als Hase über dich hoppelt
oder sich als Hund an dich schmiegt.
Glaube
ist interessant. Man kann alles glauben was man mag, die Stärke
des Glaubens wirkt auf den Materialisierungsgrad ein. Wer glaubt
kann alles erreichen was er möchte - es gibt keine Grenzen,
da wir in einem mehrsphärigen System leben und schreitend
im Gefühle Leben, nur der einen Welt habhaft zu sein -
nein. Man probiere es aus und starte mit einfachen Dingen. In
einem Leben kann man nur bedingt viele Wunder erreichen. Danke
für unserer Zeit.
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| 17.11.2004 |
Bremsmogler
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Ihr
wollt also bremsen auf Kosten des Lebens, dem Gut, was hier
zählt. Ihr nehmt euch heraus zu herrschen. Ihr nehmt euch
heraus über Individuen zu bestimmen - nicht, weil ihr besser
seit als diese, weil ihr eine Machtposition erlangt habt. Währet
ihr mit gesundem Menschenverstand in eure Runde gekommen, würdet
ihr nicht so entscheiden.
Ihr seit also Mogler. Ihr habt euch also selber betrogen. Ihr
denkt also, uns in dieser Welt halten zu können - ich weiß
ihr habt euch geschnitten.
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| 17.11.2004 |
Hügelwind
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Hügel
- da bist du. Wind, auch du bist gekommen. Ihr beide in Wechsel
mit wehend nasser Wiese, steinernem Kreuz nahe des höchsten
Punktes und peitschender Klänge. Rauher Tag nenn ich euch,
mag durch euch sein in diesen und fühlen der Umwelt Kraft.
Um Welt, die Welt um, um uns!
Krankheit - es gibt sie nicht. Krankheiten sind Störungen
im Denken, Blockaden im Geiste. Man lege sie ab, man tauche
in den rauhen Tag. Man fühle die Kraft der Dinge und ringe
ums Überleben. Man schütze sich nicht, Schutz bedeutet
zurückschreiten, abgleiten, stehenbleiben.
Warum schützen? Warum verschließen? Warum nicht öffnen
und alles geben was man hat. Da schauend kann man sehen und
spüren wie es heilt. Wir brauchen nichts für uns selbst,
wir brauchen uns - nichts spricht dagegen!
Plage
dich nicht mit rekursiven Denkstrukturen. Leg ab und Fang an.
Die Heiligkeit ist da und wird uns ernennen, sobald wir es wollen.
Wille. Wille kommt wenn wir ihn fordern. Wir können alles
fordern - blos vorsicht ob wir es wollen sagt der Nachbar.
Betrug.
Betrug an einem selbst. Betrug an einem selbst abwälzend
durch Forderungen, Unterstellungen und Anklage gegen Andere.
Warum sich selbst betrügen und andere schelten? Niemand
hat es verdient, wenn er so heißt mein ich nicht diesen.
Betrug an einem selbst findet täglich statt. Leben für
andere findet täglich statt. Vergessen der eigenen Wünsche
findet täglich statt. Man muß nicht dabei sein!
Nachbar,
da draußen, du, ich reite auf den Resonanzen deiner Muße.
Ich habe nicht so hat gearbeitet daran wie du, doch ich habe
anderes geleistet und mag dir davon geben. Wir beide Nachbar
- und die anderen, im Reigen, Gruppe mit Gruppe, Schaar mit
Schaar - wir sind die Jünger dieser Welt. Wir sind wollende,
wenn es nur uns entspringt und keine Kopie ist.
Reiten wollen wir, wie wir es lange taten bevor man uns einredete
fahren zu müssen. Reiten war schon der falsche Ritt, Füße
haben wir, nehmen wir sie.
Ja
die draußen lachen manchmal. Ja... Doch versteh sie Suchender.
Sie überbringen die Nachricht für euch beide. Jeder
wird seinen Teil verstehen, niemand wird enttäuscht gehen!
Kümmere dich nur um dich Suchender - und, lass das Suchen,
lass die Sucht sein und bleibe bei deinem Brote. Du findest
von selbst, die Suche ist integriert, doch gierig nachgehend
wirst du vorbei gehen. Entspanne dich, tu die dir ergebenen
Dinge und mache sie gut - dann geht es weiter und du wirst in
Zufriedenheit der Dinge schauen können.
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| 15.11.2004 |
Geheiltuung
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Wer
sucht, der findet. Mit viel überschüssiger Zeit gingst
du auf die Suche. Auf die Suche um zu verletzen. Unsrige kleine
Welt war in Ordnung, doch du überträgst deine Unzufriedenheit
auf unsere Bindung und möchtest in diesen Sog alles hineinziehen
lassen, was helfend die Hand diesem feinstofflichen Gefühsstrudel
entgegenstreckt.
Du sagst es ist zu wenig in Hitze in den Zeilen, doch du forderst.
Menschen die Lieben fordern nicht, Menschen die Lieben geben
alles was sie haben ohne der Dinge zu schauen. Die offene Hand
ist jene, die ich mag und welche ich unterstütze mit all
meinem Wirken.
Erotik willst du, das heimische bestätigen und das kraftvolle
Verstehen sind nicht gut genug. Du möchtest diese niederen
Triebe haben, die in dem Moment des erlebens wohl die göttlichsten
aller Gefühle sind - doch schauen wir auf alles sind es
nur Momente. Momente welche Neid verströmen und keinen
Halt geben. Man muß es wieder erleben um zehren zu können
- gut gemeinte Kraft ist mehr, sie bleibt, in harten Zeiten,
im Tode, im zerreißen der letzten Fasern kannst du davon
zehren.
Wenden
stehen bevor, ständig, wir lernen den Kreislauf kennen
und alle weltlichen Gedanken, welche sich in den Reigen geigen.
Das Stück beginnt, uns zu fordern, möchte uns entlocken
dem heiligen, doch wir scheißen auf die weltliche Beutelkraft,
sie kann uns nur hier aus der Bahn werfen und wir wissen, das
dies nur kleine Züge vom Zirkel sind.
Heil
dem Kreise und dessen Lauf. Heil den Gönnern die verstanden
und gegangen sind um jenen da zu sein, die noch höheres
schaffen möchten. Heil denen die die Überlagerungen
begriffen und deren Einsatz zum klären universaler Probleme
in Zerstörung ihres eigenen Seelenheils schmachtend einsetzen.
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| 11.11.2004 |
Gesehvanz
unschärflich, der Ablauf
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Gesehen,
gestaunt. Gesehen, als schaffbar empfunden. Verlegt. Anderes
gesehen. Gestaunt. Als schaffbar empfunden. Sich betrogen. Sich
Zeit genommen für Erholung. Luxus in der Erholung gelebt.
Wieder nicht Erholt. Wieder Neues gesehen. Gesehen, als schaffbar
empfunden... Ende im Zyklus. Viele schaffbare Empfindungen.
Zu wenig Zeit. Kollaps, Traurigkeit.
Später.
Wieder gesehen. Wieder gestaunt. Verliebt. Aktiv dabei. Relevanz
für Wechsel in alten Zyklenablauf ist vorhanden. Zeit wird
knapp gemacht. Zu Recht. Wer nun nicht, der nimmer.
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| 10.11.2004 |
schwelgen
im Sommerreigen
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Für
meine Maus aus den Daten gekramt:
Schwelgen
in Gedanken,
schwelgen in Gezanktem,
schwelgen in Schmerzen,
schwelgen im Herzen.
Leben
ist geben,
Leben ist mehr als erleben,
Leben ist Gemeinsamkeit,
vereinigte Einsamkeit.
Heimat
braucht der Mensch,
im Lange wie im Herzen,
Heimat im Herzen durch dich,
dein Handeln, dein Sagen dein Gesicht.
Du
bist Teil meiner Welt,
drumherum ist nur das was nicht zählt.
Wir können durch Universalität glänzen,
im Universum und in unserer Liebe.
Vergangenheit
und Fehler im Reigen,
dumme Sprüche geigen, doch zeigen,
dass wir noch nicht verstanden haben,
noch viel zu wandern haben.
Ein
geteiltes Herz ist Freude, Gedanken an deine Art und Sein
treiben mir die Glücklichkeitstränen in den weichen
Blick. Gefunden haben wir uns, ohne Suche, weil es bestimmt
war.
Gefunden haben wir uns, obwohl wir noch nicht soweit waren.
Geschunden haben wir uns durch die neue Welt. Emotionen sind
durchgegangen und haben uns erbaut. Manch Tor ist durchschritten,
manch Wald beritten und doch gibt es noch eine Welt zu sehen.
Unsere Kinder sollen uns bald haben, in deinem Blicke kommen
schon Worte in Silben in mein Ohr und rufen mich zur Vernunft
und zur Standfestigkeit. Überwinden soll ich prägendes
und aufnehmen der neuen Richtungen angleichend an die jetzigen
wilden Fluges. Meine Einigkeit mit uns lässt dies schon
Jahre zu, doch war es so nah bei mir, dass du durch meiner
Ruhe von der Fernheit überzeugt mit Traurigkeit durchzogen
mich herangezogen, angesogen und zu Rede gestellt - das war
richtig.
Haare
fliegen, Augen rieben wir uns oft. Weit am Anfang haben wir
uns bewährt für uns, deine Lieblichkeit sagt es
mir, auch wenn ich zornig pflügte oder der Sensibilität
nicht genügt. Ja. Ja du hast Recht.
Dich
drückend, den Tanze ersehnend wünsche ich dein zartes
Augenklappen an meine Wangen. Viele können hier da draußen
sein, du hast es ins Herz geschafft, verwandt als Seele und
erkannt als fehlender Teil im süssschneienden Anfangskapitel
unserer schönen Sommergeschichte.
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| 10.11.2004 |
helle
Verdunklungskeit
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Klar,
im Winter ist es zeitig dunkel, die liebe Sonne verschwindet
schnell mit roten Wolken unter die Horizontlinie, doch schauen
wir auf die angenehmen Seiten einer frühen Dunkelheit.
Es sind die vielen warmen mal mehr mal weniger hellen Lichter,
die uns aus Fenstern, durch Reklameoberflächen oder von
Blinkern der Autos entgegenstrahlen. Diese warmen Punkte erhellen
unser Herz wenn wir sie bewußt wahrnehmen auch sehr intensiv,
da sie mit der Dunkelheit einen Kontrast haben und in verschiedenen
Fassetten erscheinen.
Die
Stadt mit ihren Häusern und Passagen ist oftmals sehr hell
erleuchtet, auf dem Lande sind es die Weihnachtsbäume,
welche uns zu eben dieser Zeit entgegenstrahlen. Jedes Licht,
jeder Lichtpunkt ist eine kleine Kraftquelle - man stelle sich
die gewaltige Kraft der großen Sonne vor.
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| 09.11.2004 |
Sesshaftigkeitssitz
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Sesshaftigkeit,
gepriesen als das Heil der Entwicklung - ist sie doch ein arges
Verfangen. Wenn ich irgendwo hafte, dann ist es meistens nicht
von mir gewollt. Auch wenn ich anfangs das Risiko auf mich nahm
und den Sekundenkleber anfasste um das zu klebende Objekt zu richten,
so mag ich das Haften nicht.
Sitzen bedeutet ruhen. Sitzen bedeutet einige Teile unseres Körpers
neu zu be- andere zu entlasten. Da aber die zu entlastenden Körperteile
wie z.B. Fußfläche, Kniegelenke, Fußgelenke und
so weiter dafür gemacht sind, diese zu belasten, sollte man
dies auch tun. Der Hintern ist wohl auch zum Sitzen gemacht, eine
dauerhafte Benutzung zieht jedoch Durchblutungsstörungen
und Haltungsprobleme mit sich.
Wer
nicht sesshaft ist, lernt neue Menschen kennen, konfrontiert sich
mit neuen Herausforderungen, kann neu Anfangen, kann Schlussstriche
ziehen, kann schneller aus Fehlern lernen, bleibt fit und flexibel.
Klar, wir machen Urlaub, doch das ist kein wirklich spannendes
Umfeld, das Neue muss sich schon durch mehr, als durch die freie
Zeit ziehen.
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Oktober
2004
August
und September 2004
Mai
- Juli 2004
April
2004
März
2004
Februar
2004
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g |
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