05.11.2004
Land Tag erleben, in Stunden

Da sitzt er, im Landtag, alleine.
Klackende Schuhe in der Ferne, nicht überall scheint Teppich zu liegen. Die Sitze sind extravagant und trotzdem bequem, im Plenum fühlen sie sich ordinärer an.
Es gibt ein Netz, ja, ich weiß, wir sollen uns nicht auf der Hast nach Information zu Grunde richten.
Die Elbe, weich und tiefblau mit heller spiegelnder Oberfläche. Ein zerschlagener Himmel wird in all seinen Farbnuancen dargestellt. Dort wo Strömungen sind haben wir ein glattes Spiegelbild.
Sie fließt, am Landtage vorbei. Mehr als ein Fluß ist sie ein Strom doch. Ich blicke auf den letzen Abschnitt des Weltkulturerbes. Die Sonne strahlt an den Bäumen vorbei, welche alle schon ihre Blätter gelassen haben. Ich weiß nicht wie man sie nennt. Auch weiß ich nicht wie das Gebäude links vom Bellvue heißt.
Ich wurde nun schon einmal observiert, meinem guten Gefühl gibt das keinen Abbruch.
Hellblauer Himmel wie wir ihn kennen ist über uns, weiße Wolken mit dunkelgrauen Stücken fliegt über uns.
Weltkulturerbe, grandios. In den Wikipediartikeln schwelgend finde ich Bilder wieder. Ich bin froh.

Es ist ein richtig schön Herbsttag. Fliegende Blätter, böhiger Wind, frische unverbrauchte Luft mengt sich in die Abgase der Autos. Menschen laufen vor dem Landtag entlang, sie sind dabei.

Wir alle sind dabei und können den Landtag betreten. Ich schätze die Arbeit der Politiker, ich bewundere ihre aufopfernde Art und Weise, ich bewundere auch den Kaufmann der mit Politik nichts zu tun haben möchte und den alternativen Aussteiger, der eine neue Art zu Leben realisiert.
Jede Seele ist zu bewundern. Beim Anschauen deren Körper und dem Wirken lassen spürt man auch warum.

Ich liebe diese Pole der Ruhe, wenn sie auf dem Wege liegen und nicht überbemenscht sind. Ich danke dem Staat und versuche mir weiterhin Gedanken zu machen, was ich sinnvolles beitragen kann.

Conny


04.11.2004
Freudenvorfühlheit

Da standst du wieder, einfach da, ich war erstaunt, fands wunderbar.
Die Intension der diesgen Nacht schnell wandelt sich wie hergebracht der unser Köpfe damals schon.

Der Stil gefällt nicht, wandelnd schon wieder in Gedanken an die vergangenen Blicke denkend an Augen und mehr, frage ich mich nach dem Bus schauend, ob du es öde findest der Zeilen dann lesen zu müssen.
Die Zeilen sind primitiv. Die Zeilen können nicht sagen was wir fühlen. Die Zeilen sind Ausschnitte die abwerten, doch schafft der Schreiber einen Flug und zieht den Leser in den strömenden Wind, kann vielleicht die Liebe frischen Duftes ein helles Feld der beiden umrandend aufbauen. Über Wiesen fliegend und an runden Abhängen sitzend träume ich der Stunden, welche aus den Blicken geworden sind.

Man beginnt eine neue Version des Denkens, wiedermal, oftmals passiert es, Grundzüge sind ähnlich.
Doch sind die Erfahrungen klein ist es einfach zu modelieren - du merkst, ich versuche Kritik an der Schönheit zu üben.

Das unser Leben breitet sich über den runden Abhängen aus und bleibt als Wiesenblumenpigment auf dem schönen Grüne weilen. Blumen in deinem Haar, ein wunderbarer Gedanke. Doch warum wundere ich mich über doch schon oft Gesehenes? - Na klar, weil ich sehen mag, was deine Vergangenheit dir gebracht und aus dir gemacht hat.

Freude. Du kannst mag sein nachfühlen wie dein kraftgebender Händedruck sich in mein Mögen einquartierte. Es ging schnell und schon beim Schreiben der Zeilen fliegt Erstaunen uns durch die Haare - mir zumindest - was du entlockst ist mir neu und angenehm.

Die Seelen haben sich wiedergetroffen. Es war nicht der leichteste Weg, es war der Vorgesehene, es war ein wunderbarer. Ich fühle eine große Änderung im Laufe des Zeiten Kontinuums. Dich grüßend geh ich heute meiner Wege...


03.11.2004
selbständiger Kaufgutschein

Oftmals dauert es Jahre, bis Kinder bei Eltern gesehene Eigenschaften an sich merken, ergründet haben und denn ganz abweichenden Aspekt dieser Weise für ihr eigenes Leben erkennen.
Der menschliche Nachahmungsaspekt ahmt bestimmte Schlüsselaspekte nach, ohne in der Folge weiter abzuwägen, ob Handlungen Sinn haben. Der Grund für die ungeprüfte Akzeptanz liegt in der tiefen Verankerung im Elternhaus, welche durch zeitigere Selbstständigkeit vermindert werden kann.

Man kann das Leben nicht kaufen, man muß es sich verdienen.
Conny

Bei Gutscheinen achte man einmal darauf, warum der Verteiler des Gutscheins denn überhaupt gut scheinen möchte. Vielleicht hat es Sinn gut sein zu wollen und nicht nur den Anschein zu haben.


28.10.2004
Würthfühlung nehmen

Musik von Fleetwood Mac in den Ohren fliegt mein müder Kopf durch die Mitschriften. Doch er ist klar, da er weiß um was es geht und wie die Wichtigkeit einzustufen ist. In einer Weile werden meine Aufgaben erledigt sein und wir werden zu einem Vortrag von Prof. Dr. h. c. Reinhold Würth gehen.
Wir freuen uns schon sehr auf den Vortrag, da es selten möglich ist, einem der erfolgreichsten Menschen des 20. Jahrhunderts lauschen zu dürfen.


24.10.2004
Kleinfühlorte

Greife nach den Kleinigkeiten, auch wenn du dass Gefühl hast, dass sie zu einfach sind um dich zu begeistern. Manchmal sind Dinge, welche man einmal erlebt und lange nicht mehr wieder aufgefrischt hat Dinge, nach welchen man sich sehnt. Ein Wiedererleben kann dann Gefühle aktivieren, welche im Inneren zurückgehalten wurden, weil andere Dinge wichtiger waren und nicht in dem Maße zu Debatte standen.

Die Anwesenheit an solchen Orten spendet Kraft, welche oftmals auf Grund der Einfachheit, welche nicht erwartet wird. Menschen streben oftmals nach Steigerung der Gefühle durch Suche im Unbekannten, doch ist ein Neuerleben von einer der vielen Kleinigkeiten auch manchmal ein Gewinn.


23.10.2004
Corwartung - du schaffst es!

Die liebe Erwartung wieder, ein inneres Ziehen im Menschen am Seile der Sinnzuweisung durch andere weltliche Wesen. Sicher, man braucht Zustimmung, man braucht andere Begeisterung, doch diese Dinge fordernd wird man merken müssen, das dies der Kraft nicht wert ist.
Vom einzigen Menschen auf Erden, von dem du etwas fordern/erwarten kannst ist dein eigener Mensch. Gern würde ich dieses Dogma aus Sicht eines Realisten auf alle Lebewesen übertragen - doch wer weiss schon was ihr da draußen uns alles schon im Vorraus habt. Zeigt euch, damit wir lernen könnt, auch ihr wisst, dass es die einzige Möglichkeit ist auch euch weiter zu bringen.


20.10.2004
viele Wege!

Feinfühlig gilt es den Ablauf zu prüfen und sich die Zeit zu geben, in aller Ruhe der Dinge Übersicht gewinnend umzuplanen. Es gibt keine statischen Abläufe, nicht einmal so deklarierte Dinge halten immer ihr Versprechen.
Oftmals gibt es günstigere Wege neben dem dato beschrittenen Wege. Man kann diese Wege nur finden, indem man den eigenen verlässt. In diesem Bezuge denke ich an einen Professor, der neulich sage:"Setzen Sie sich viele kleine Pointer, die Sie später zur passende Stunde weiterverfolgen können." - Das ist meiner Ansicht nach ein Prozess, der ganz automatisch mit nebenher passiert. Doch man muss neben dem Wege da schauen und seinen Weg in Bezug auf das Gesamtziel nicht verlieren -> die Richtung (nicht gebunden an bestimmte Wege).

Das Gefühl den Dingen gewachsen zu sein,
sollte durch die Bemühung gelebt werden,
sonst wird es ein Gefühl bleiben.
Conny

 


15.10.2004
gleich verstehen !

Ja, dein Gefühl trügt, wenn du neues Wissen vor dir liegen hast und dein Gefühl dir sagt, dass das schon mit der Zeit kommen wird. Es kommt zwar wohl mit der Zeit, aber zu langsam.
Man beschäftige sich gleich mit dem Unbekannten und lege im Kopfe die Verbindungen für das nächste Wissen was diesbezüglich noch gelernt werden muss. Vorgewärmte Verbindungen im Kopf lassen es dem nächsten Informationspaket einfacher machen, sich mit dem bereits vorhandenen auszutauschen und zu vermengen.
Es sind die kleinen Details die man erarbeitet, wo in der Folge große Wissensbereiche einfach eingehangen (weil schon erarbeitet) und benutzt werden können. Unser kleines semantisches Netz im Kopfe.


09.10.2004
resonanzisches Fühlfliegen

Wenn es dem Menschen gut geht, kommt er auf die fantastischsten Zusammenhänge und Erkenntnisse. Im Zuge des Gefühls der Resonanzwirkung fliegt er durch seine Zeit und versteht seine Art und Weise die Dinge lösen zu können.
Das wirklich Nützliche daran ist die Verbesserung die darin besteht, das der jeweilige Mensch auch in schwierigen und dunklen Situationen von seiner Erkenntnis zehren kann. Egal ob ihm viele Gedanken wirr und unlogisch durch den Kopf fliegen, egal ob er gemobbt oder psychisch unter Druck gesetzt wird, egal ob die Dinge genau anders laufen, als dieser Mensch sich dachte. Mit der Fähigkeit den Überblick über die gar so berechenbare weltliche Sphäre zu haben und dem Bewußtsein, dass uns unsere Denkvorgänge die Fähigkeit schwer machen wollen, ist es schon leichter aus dem Trott zu brechen und großes zu Leisten.

Unsere Vorbilder können wir uns mit Hilfe unseres Verstandes selbst suchen, ich denke dass wir nur ab und zu Anreize brauchen, nicht aber einen direkten einzigen menschlichen Vormacher. Denn wir wollen in unser innerstes Hören und das zu Tage tragen, was wir scheinbar mit uns tragen, auferlegt oder ausgesucht - es ist egal.

Wir leben jetzt dieses eine uns so gefallende Leben, Heureka!


03.10.2004
leiser Suchtverständnissschrei

Gestern war wieder ein Tag der Suche. Schöne Dinge liegen hinter dir, du hast dich wohl gefühlt, hast dich, das Leben und andere genossen. Du hast krittisch beobachtet und innerlich aufgeatmet manch Herausforderung aus deiner Sicht gelöst zu haben. Da ist kein Grund für Melanchonie - doch sie sucht dich. Die Sucht sucht, genau wie die Verwandtheit der Worte dem Auge die Gewissheit gibt, gibt der Kopf die Gewissheit, dass es passieren wird.
Die Einfachheit liegt darin, dir dessen Bewußt zu sein. Nunja, meine Wege führten mich mit der Bahn durch die Stadt. Bei einem lieben Menschen wurde der Versuch eines Kontaktes mit trauriger schwarzer leere Beantwortet. Die Dinge überlagern sich, so wie das Leben eben alle Interferenzen bereithält. Das größte Organ der Erde ist das Wasser und das heilige Gute zeigt uns den Aufbau: Wellen. Das Verhalten von Wellen beschreibt unseren Ablauf - ohne wenn und aber.

Suche geht weiter, verstärkt durch feine Musik im Kopfhörer bist du losgelöst von der Stadt und kannst sie endlich genießen ohne von ihr erfasst zu sein. Die Stadt schiebt dich nicht durch ihre Gänge, nein, du wandelst und beobachtest all die Zwänge, in denen die Menschen hängen und sich wutig gegenseitig drängen - weil sie es nicht erkennen wollen.
Vielleicht soll man in dieser Situation es wirklich in der Art machen, dass man sich nicht mit weiteren Ablenkungen konfrontiert, in der Hoffnung zu entkommen, sondern sich ausliefert. Das Gefühlt versucht richtig reinzulassen. Verwehrst du dich, wird es aufgestaut und überschwemmt dich irgendwann, ohne dass du dich noch als Schwimmer fühlst.

Getragen von den traurigen Wellen, still sitzend in der Bahn, warm verpackt in Jacke und Haare fuhr ich wakelnd umher - auf der Suche nach jemand, der verstehen würde. Doch dieser Liebe sollte auch auf der Suche nach Bewältigung dieser Situation sein. Er sollte nicht gut drauf sein, oder im Handy gespeichert sein. Nein, er sollte ebenfalls suchen und darauf verlasse ich mich. Mein Gefühl dass es passieren wird, erzeugt die Dinge, meiner Geduld Herr genieße ich die kleine Wartezeit und schreite weiter durch die Schichten von Luft und Licht der lieben Stadt und bewältige leicht selbst, um nicht zu sagen völlig. Danke.


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Februar 2004


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Oktober
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