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| 26.02.2005 |
Zerschlagenkeit
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Hoch
hinaus vor Tagen jetzt wieder zerschlagen durch durchherzte
Nacht sitze ich schmerzend in die Zeit hinein. Wichtigkeiten
stehen an, Wichtigkeiten, die mir vorgewichtet werden - gut
ich habe mich entschieden, doch ich war eigentlich noch nicht
entscheidungsfähig.
Des Fortschritts wegen habe ich die Nahtlosigkeit gewählt
und die Hatz bekommen. Gutmütig verpeilt waren die ersten
Wochen und sollten Narbengrundlagen für längere Jahre
schaffen. Doch jetzt sind wir den Zielen näher denn je und
müssen nur noch vereinzelte kleine Schritte tun, Schritte
tun, Schritte tun, Schritte tun.
Klar,
geschrieben ist es leicht, doch es manifestiert sich anhand
entstandener Energiemuster im Raum bildet die Basis für
meine Gedanken, ebenfallslich energetisch gestrickt, welche
diese Musternetze zum Absprung zu höheren nehmen. Ich bin
froh, dass ich diese Dinge nicht angefangen habe zu schreiben
- ich würde nicht fertig werden.
In
13 Tagen ist wieder eines geschafft und das nächste spricht
davon noch striktvoller mit mir tanzen zu wollen. Wird es endlich
der Tanz, von dem ich schon lange träume? Vielleicht in
white Satin? :) Oder einfach nur großartigst mit Pizza
zwischen den Kiemen im heimischen Warmteppich eingewickelt?
Vielfältig
will sich unser liebes Omniversum wieder aufblättern, zielsuchend
schaue ich kurz - doch seit Kurzem spüre ich den Pfad,
dass macht das Leben einfacher. Klar, die Menschen um mich fragen
mich meiner Abstrusität - doch ich kann ihnen nicht erklären,
ich muss es selber erst einmal leben, bevor ich berichten kann.
Das
Freitun mündete gestern Abend in einen Freiflug, danke
für die Freikarte du lachend Gesicht ;) . Sich wieder vertiefend
in seine Zeilen vor vielen Monden geschrieben macht der die
Maschine aus und geht seinen tautologischen Weg...
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| 16.02.2005 |
Freitun
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Warum noch Freizeit, wenn das was man tun, dass ist was man
tun wollte?
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| 12.02.2005 |
Geltung
- vergeltete Bildung
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Ich
liege unter meiner Bettdecke und bin in der anderen Welt, einer
von vielen. Es ist warm und schön und der Wille ist schwach
in eine kältere einzutauchen. Gebt mir eine wärmere...
Mein morgendtliches knacken mit dem rechten Daumen, mit dem
linken geht es nicht, er scheint selten verspannt zu sein.
Bildung
macht schön. Schaue ich den Menschen in unserere Staatsbibliothek
an die Körper kann ich es sehen. Sie sprühren vor
Schönheit, sie geben sich Mühe, mehr noch, mehr als
sonst fühle ich die Liebeskraft, die diese Menschen investieren.
Liebeskraft, wie sie der Tischler in sein Holzprodukt, der Gärtner
in seinen Garten steckt.
Geld, ein Tauschmittel. Geld, Blutgeld. Wenn etwas gilt, dann
geltet es eben. Es ist gültig gemacht worden. Gleichgültig
ist frei. Geld erdrückt, Geld macht schlecht, Geld macht
komisch, Geld macht abhängig - WAS MACHEN WIR WENN GELD
UND BILDUNG EINE INTERPRETATION WIRD, WENN ES VERSCHMILZT UND
EIN SCHLECHTER STINKENDER BREI AUS KAPITALISTISCHEM DENKEN UND
KRANKER BERECHNUNG WIRD?
Außer mir mag ich weinen, doch ziehe ich Kraft spürend,
dass es richtig ist was ich fühle. Es ist nicht ungerecht
für eine Bildung zu kämpfen, die kostenfrei ist. Ich
werde kämpfen für uns, verlasst euch drauf.
Denn
nach Geltung streben ist schlecht. Mit Geld Bildung verbessern
ist Eingeldbildung -> Einbildung. Wir wollen uns nichts einbilden,
wir wollen wissen - und sie wissen das wir es wissen und deshalb
haben sie Angst. Ich hätte auch Angst, doch irgendwie bin
ich ihnen nicht verfallen - ich stehe, ich gehe, bin und selbst
- bis zum letzten Atemzug, dann ist überwunden der Dinge
und die Energiediebe werden erneut heimgesucht, von denen, die
sie sich einheimsen wollten...
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| 11.02.2005 |
Famgst
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Das
Ziel ist bekannt und definiert, und doch schiebt sich die Schwäche
im Geiste zwischen die Hände, die den Zettel fassen wollen.
Es liegt alles auf der Hand, es ist völlig klar, was zu
tun ist und doch ist da eine Kraft, die gegen mich kämpft.
Wenn es Faulheit wäre, hätte ich keine Energie für
meine Freunde, für das was ich Liebe und für Neues,
ungewisses, Risikovolles. Wenn es Faulheit wäre würde
ich mich nicht aufopfern für die Welt und ihr mein Lächeln
und meinen festen Schritt schenken.
Wenn es Dummheit wäre, würde ich nicht diese schlimmen
Stunden haben, wo ich meiner Wenigkeit begreifend Traurigkeit
in den Augen den windigen Waldweg beschreite. Wenn es Dummheit
wäre, würde ich froh und unbefangen sein, ich würde
nicht realisieren was ich tue, ich würde nicht gar so lange
kämpfen. Treiben würde ich und lachen.
Wenn es Angst wäre, würde ich nicht die Freude im
Studium fühlen, ich würde nicht ergeben dienen können
und Erfolge genießen. Angst würde immer quälen,
doch ich erlebe zunehmende begeisterte Momente.
Ich
wußte dass es schwer werden würde, da ich mich besser
kannte als ich dachte, weil ich mich fühlte bevor ich mich
versucht hatte mich formal zu definieren. Denkend, nicht suchen
wollend...
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| 07.02.2005 |
Entscheidungsgarten
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Eltern
lasst die Kinder sein, schreit es in mein Herz hinein. Die Kleinen
werden gehoben, kommandiert, gehoben und bevormundet. Warum
darf das Kind in der Straßenbahn nicht selber einen Platz
suchen, den es mag? Warum muss das Kind nach der Aufforderung
(wenn diese schon sein muss) unverzüglich angesackt und
ans vom Elternteil gewünschte Ziel abgesetzt werden?
Warum lässt man den Kindern nicht zeitigst möglichst
den Raum, zu Entscheiden, zu untersuchen, zu leben? Warum verstehen
diese Eltern dass nicht, wo sie doch selbst noch Eltern haben,
die ähnliches mit ihnen machten?
Vielleicht
ist es wirklich nicht wichtig dies in den Kindergärten
zu lehren, vielleicht reicht es, wenn einzelne darauf kommen,
vielleicht können einfach nicht alle eine heilvolle Welt
ihr ihre Jugend nennen.
Kindergarten,
ein Garten für Kinder. Bäume sind da, Pflanzen, Wege
und Stege. Es gibt des nachtens interessante Lichter und nicht
definierbare Geräusche. Geheimnissvoll gibt der Kindergarten
den Kindern Kraft, den Kindern Nahrung an allen wichtigen Entwicklungsbausteinen.
Freiwillig werden die Kinder kommen, freiwillig werden sie helfen
und Sorge trafen, dass ihnen dieser Schatz erhalten bleibt.
Alles andere ist nicht gesund für die Kleinen.
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| 06.02.2005 |
Kurzimismus
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Irgendwo
hört mein Blick im Raum aus, gut so - der Kopf hat Zeit
das Beobachtungszentrum für tiefere Gedanken zu benutzen.
Die optimistische Betrachtung von Kurzsichtigkeit ist wohl,
nach passierter Analyse, die Rettung, nicht auf Details abzufahren.
Abstrahieren und dann mit Erlebten denkend handeln und neu erstellen.
Die Blindheit hilft uns aus dem Inneren herauszupellen, folgend
Schwellen überschreitend uns mehr zu begreifen, zu reifen
und dem Leben geben, wonach wir innerlich streben.
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