02.02.2005
sexter Sanftwild

Verschmitztes Lachen, wilde Sachen im Kopf
artig wirkend anbei das Offene.
Taschen mit frisch gewaschenen Sachen,
Lippen zum Nippen,
Wärme greifend nach den Gliedern,
ziehend, wollend, fassend, reißend...

Schicht um Schicht, Augen rollen,
lachend Lippen nippen wieder und spitzen.
Worte sprießen, nie gehörte Schärfe greift um sich,
sex in jedem weiteren Abtasten.

Weiche Sachen, Locken, rundlich genialer Bauch,
trocken bevor der Lippen feuchte Winkel überstriffen,
nicht nur Bauch, Po auch...

Tanzen wieder, aufstehen, weiter abwerfend und niederkniend,
fassend, erblassend und errötet, schnellen Atems,
nach Fleisch haschend, greifend, drückend, bückend...

Lange Momente in weicher Oase der Lust weilend tut Sie deine Dienste,
saugend, umschließend nimmt sie alles mit voller Breiseite,
Brautkleid tragend übermannt sie dich und beginnt sich über dir zu bewegen.

Hautend wird sie feucht und genießt deine Oberfläche.
Fesselnd mit Seilen und weichen Brüsten drückt sie nieder dich.
Sie will steuern, auch sie will fühlen, reibend lustvoll Atmend erreicht auch sie ersehntes, gibt sich hin, öffnet sich, gibt dir alles...


30.01.2005
freie Nebelgie

Denkansätze aufsxchnappend mag ich hier noch einmal ein paar Dinge manifestieren.

In einem geschlossenen System kann keine Energie verloren gehen. Doch auf der Erde ist kein geschlossenes System bekannt.
Ein ruhender Körper, der sich also unserer Position gegenüber nicht bewegt, bewegt sich doch. Er ruht auf der sich drehenden Erde. Aus dieser Idee heraus ist es doch interessant, wenn es eine Art Nebel gäbe, unsichtbar für unsere Organe, der ständig durch dieses Objekt weht.
Um diese Energie nutzen zu können, ist es nur noch nötig, kleine Propeller an diesem ruhenden Gegenstand anzubringen, die genau auf diesen Nebel sensibel sind und sich in der Folge drehen.
Das ist jedoch nur möglich, wenn der Nebel sich langsamer bewegt als die Erddrehung. Auf Grund der Trägheit ist das anzunehmen.
Richtig interessant wird es, wenn wir einen Zustand in einem Raum erzeugen könnten, dass den Nebel zum stehen bringt (relativ zur Erde). Dadurch würden sich die kleinen Propeller noch schneller drehen.
Die vollendete Möglichkeit dieser freien Energie Maschine ist dann, wenn wir es schaffen den Nebel entgegengesetzt der Erdrotation zu bewegen.

Einige Wissenschaftler gehen davon aus, dass sich das den Erdball umziehende Energienetz sich nach und nach zurückentwickelt, da an vielen Punkten der Welt die freie Energie Maschinen stehen werden und Energie in kleine Netze einspeisen werden.
Wir sparen dadurch viel Verlustleistung und die Kosten für die Energie gehen mit der Zeit gegen unendlich gegen den kleinen Wert, den wir brauchen, um den Verschleiss unserer Maschinen zu reparieren.


30.01.2005
Reulen fürs Erwachen

Irgendwann einmal, war es an der Zeit schlechte Taten aufzwägen und zu sagen - es muß sich etwas verändern. Man merkte, wie man mit Eifer und erhöhter Geschwindigkeit leistungsfähiger wurde und durch die Blätter des täglichen Lesens flog und viele Buchstaben aus dem Weichholz löste, mitriss und weiße Seiten zurücklies.
Doch man schaue, ob die Gewohnheit bestimmte Sachen in der Folge zu tun, nicht dass bedrückende ist. Denn wer ständig eilt und nicht aufschaut, wer ständig beschäftigt ist, mit Arbeit, Freizeit oder dem dazwischen, der wird sich selber verlernen und wird Sklave vom Rausch des Schnellen.

Unser Körper mag die stillen Momente, er mag den Mittagsschlaf und er mag auch die eine oder andere Minute am Tag, wo er seine Augen verschließen und weilen kann - bitte gib sie ihm, einfach mal zu kosten.
Von innen her muß die richtige Erfahrung kommen, mach dir keine Sorgen wenn du es noch nicht spürst, uns allen hier in der lauten, überschäumenden Welt geht es so. Viel der Dinge sind nicht wichtig, aber man soll nicht nach den Schuldigen suchen und hetzen, man soll sich selbst sehen und dann auch die Tränen nicht zurückhalten, es sind Tränen der Reue.


26.01.2005
Theodanken

Dem Tage schauend, nichtens grauend stand er da,
und neben ihm der Regen fiel und gab ihm Kraft.
Glaubend und doch wieder suchend krank,
fühlte er entscheiden zu müssen,
anderer Meinungen meiden müssend,
sprach er nur mit wenigen.

Schlecht ist dieses, schreibend ihm bewußt schaut er auf die Bücher neben und die wichtigen Zeilen auf dem Blatte vor ihm.
Seine Zeit ist da, doch zögernd rechnet er mit Bürde schon,
kann dies richtig sein?

Der Tag ist da er nochmal entscheidend weilen kann,
doch tut er nicht die vorher erdachte, breite Beschauung von allem.
Er denkt dem Gefühl trauen und dieses heilige fassen zu müssen.

Heilig. Heil. Geheilt. Heimat. Heimlich. Heirat. Hehl. Hegemonie und Heft und Heer.
Unklarheit verteilt auf Jahre. Liebe verteilt auf Momente freut man sich auf warmes edelmütiges Ambiete mit einem geheimnissvollen Gefühl durchzogen.
Ja, es ist die Kraft des geheimen und wohl auch die Zeile im Namen: Theologie.

Für andere also wieder - du Schelm, vergehe in deinem schlechten Äußerlichkeitsdenken - doch, ist es alles, nein, es ist nicht.
Doch eben genanntes mischt sich mit und das schmerzt und grämt mich. So traurig bist du Schelm. Deine Mutter würde dich fragen von wem du das hast - ich weiß es nicht.

Theologie, die Lehre von Gott und vom Glauben.


25.01.2005
wunderwinterbewußte Erinnerung

Der Winter hat das Bewußtsein mitgebracht.

Es war abends, es war kühl, wie damals unter dem Lichtmast, als die Flocken durch den Strahlenkegel trieben und meine Pobacken durch den kleinen Overall geschützt hinter den zerwinkelten Beinen im Schnee Platz nahmen. Ich war ein Kind, ich war klein und fragend, ich war 6 oder 7 Jahre alt.
Die Welt war mir bewußt, sie war kühl um mich, nicht klar wirkend auf mich, sie war da und mir war warm durch die Begeisterung, welche ich bei dem wunderschönen Anblick durchlebte.
Nun war wieder der schöne Winter da, knackig wie man sich einen Stadtwinter nur wünschen kann. Bei Weiten nicht heimatgleich, doch eben so bezaubernd, daß ich bewußt fühlen durfte durch ihn.

Knackender Schnee, klar Sehen und die Luft fühlen. Luft fühlen und Leute hören, vermischt mit Stille und Dunkelheit. Und doch war es hell, der allfarbende Schnee macht die Welt leicht hell und man fühlt sich erhaben. Winterabende bergen ein großes Potential an Kraft und Harmonie in sich. Ich freue mich es genießen und formulieren zu dürfen.
Gleichmäßigkeit - nie ist sie da. Wer sie fühlt ist oberflächlich geworden. Wer lange weilt hat noch keine lange Weile und doch weilt er zu lange, im eigenen Betrug.

Augen, Lächeln unerwartet wie es sein muß realisierte ich spät. Doch ich erkannte dich und du reihtest dich ein in meinen wunderbaren Abend. Es waren nur sehr kurze Teile eines Moments und doch bleiben sie lang im Kopfe. Süß sahst du aus, doch wir kennen uns nicht.
Ich mag deine klassische Art, wie du erfolgreich und zielstrebig deine Übungen hälst. Du erklärst, manchmal forderst du auch, doch sehr zaghaft. Du weißt Bescheid und dass zeichnet dich aus - ich fühle so.

Bewußt bekam ich diese Momente, strahlend schreibe ich nun und nähere mich meiner Arbeit.


14.01.2005
GehNachricht

Das mystische an Gmail ist für mich, dass endlich offiziell ein durchsuchen deiner Nachrichten passiert. In meinen Gedanken geht viel umher - sowas unterstützen? AOL und Netscape hängen seit dem ersten Jahr mit drin, wie haben die beiden Studenten (jetzt beide Multimiliardäre) anfangs die 810.000 Dollar zusammen bekommen?

Frag über Fragen, eigentlich deuten sie auf das Traurige - doch verlockt es. Ich wollte gestern noch einfach warten, bis gmail bei mir ankommt, doch die Gier war zu groß. Schnell ein Forum gefunden wo es die kostenlosen Verweise zu Gmail gibt, klar Gmail hatte mich gefunden, doch wer war aktiver?

Wenn ich dabei bin werde ich das Schema leben, die Frage ist nur, wer bekommt diese Adresse und wer bekommt einen der 4 freien Accounts, die ich verschenken soll (wo doch eigentlich nur dadurch ein Zugang zu gmail möglich sein kann). Fakt ist, ich bin nicht natürlich hinzugekommen, ich habe die kriminelle Energie genutzt, ich bin Außeneinsteiger, ich bin ein außen am Baum andockender Zweig - ich gehöre nicht dazu.


10.01.2005
warmes zum Jahresmorgen


Wunderliches Wort:
die Zeit vertreiben!

Sie zu halten, wäre das Problem.
Denn, wen ängstigts nicht:
Wo ist ein Bleiben,
wo ein endlich Sein in alledem?

- Rainer Maria Rilke -

Ein Gedicht von meiner lieben Mutti zum neuen Jahr, verpackt in eine papierne Tüte mit einem Jahres
rückblick der sächsischen Zeitung und dem Buch "Das Enneagramm" von Rohr und Ebert. - Ich freu mich :) .
 
10.01.2005
musentative Tanzigkeiten

Schreckend wache ich auf. Deine liebe Stimme liegt mir im Ohr, Reue schlägt um sich - alles still: Mia singt. Das Suchen deines Herzens schaut aus den Zeilen, die spitzen Worte lassen mich dich jung und wiederbelebt fühlen. Du tanzt, feierst, bist ausgelassen und stupst mich fordernd an.
Da bist du, und ich der, der immer so wenig Telefonieren möchte. Deine sanften Arme umschlingen meine Schultern von hinten, halten sich liebevoll fest und du schwingst dich leicht elegant an mich dran. Du singst und knatscht, dein Kopf wackelt hin und her, deine Beine baumeln und deine Warmen Küsse widmen sich meinem Nacken.

Ich setze dich ab, ich mag dich sehen. Mein Herz ist ganz warm, wunderbar fühlen wir uns an, Blicke fliegen berühren und tanzen einfach los. Ein zartes Lächeln und ein Kneifen deiner Augen weisen auf Schönes.

Der nächste Titel, du liebst ihn und singst mir ins Gesicht. Du fliegst, deine Haare wehen an mir vorbei, dein Körper harmoniert rhytmisch rund um unser gemeinsames Feld. Deine Hände sind dabei, deine Hüften bewegen sich mannzaubernd, meine Hand greift nach dir und lässt uns in den Strudel des Tages aufsteigen.


09.01.2005
Näherschauigkeit

Gestern kam mir die Idee, warum ich wohl kurzsichtig werde. Ein Freund meinte, es wäre einfach eine von innen her wirkende Charaktereigenschaft - meine Kurzsichtigkeit aus dem Leben würde sich auf die Augen niederschlagen.

Die Brille absetzend und versuchend ohne sie klar zu sehen brachte keinen Erfolg - so schnell sollte ich wohl meine Kurzsichtigkeit nicht verlieren können. Meine Gedanken gingen in eine ähnliche Richtung. Mein Körper bzw. meine Augen werden Kurzsichtig, weil ich näher an die Dinge herangehen soll, mich mehr mit den Details beschäftigen soll.
Ich lag im Priesnitzwald und meine Brille lag neben mir und ich versuchte mir die Oberfläche der Rinde des in einiger Entfernung stehenden Baumes vorzustellen. Nein, ich wusste wirklich nicht richtig wie diese Rinde beschaffen war - durch das Herantreten bekam ich das schöne Wissen und ich verweilte scharfen Blickes im nahen Angesicht des jungen Baumes.


November und Dezember 2004

Oktober 2004

August und September 2004

Mai - Juli 2004

April 2004

März 2004

Februar 2004


g














Januar
2005