Die Mobiltelefone haben uns einen ganz entscheidenden Punkt in dem Zusammenleben der Menschen genommen. Die Zeit, in welcher man über die Beziehung zu einem bekannten Menschen nachdenkt wird kleiner. Man versucht viele Inhalte durch einen direkten Kontakt zu kontrollieren und nimmt sich weniger Zeit darüber nachzudenken.
Hinzukommt, dass man bei Fehlentscheidungen nicht lange genug mit schlechtem Gewissen verharren muss und die Freude bei einem Wiedersehen nicht mehr in den Wiedersehensintervallen sondern auf die kleinen Kontakte verteilt wird. Die Gefühle werden verteilt und kommen nicht mehr in den großen Wehen.
Im großen und ganzen wandeln sich ungewisse Gefühle, sowie Angst zur Situation und Ärgerlichkeit zur Wahl der Weisen beim nächsten Treffen. Die eigene Angst die Konsequenzen der eigenen Handlungen nicht ertragen zukönnen ist eine kleine gesunde Angst und hat nicht im entferntesten mit der großen drückenden Angst zu tun, welche über die Medien auf uns ausgeübt werden.
Diese Angst ist nicht anonym, sondern persönlich und kurzzeitig intensiver, wohl aber konktrollierbar und Charakterformend dahingehen, dass man sie bei Besserung wieder los bekommt.
Wunderbare Welt…
Das Stehen vor einer großen, unbekannten Welt von Inhalten, welche ungreifbar betitelt nach dem Zusammentragen von Infomationen ruft, kann ein Unbehagen verursachen, welches ohne Aufwand von Fleiß in Suche und Verbindung auch zu einer Angst werden kann.
Jegliche Dinge in direktem Kontakt mit dem Mensch, die in ihrer Art unbearbeitet nicht in der Natur vorkommen, verändern den Menschen und führen zu dessen Verunmenschlichung: Folgen sind Schmerzen, Krankheiten, Angst und schnellerer Tod.
Wie weit dieses Szenario fortgeschritten ist, lässt sich schwer sagen, es ist anzunehmen, dass ein Rückgang zum Gesunden schrittweise erfolgen muss. Das neue Umfeld ist ein stetiger Kampf vergleichbar dem Kampf mit den Elementen - und doch ist es anders. Der Kampf mit den Elementen ist weniger schnell und viel tiefer.