04. Feb

Morgen ist der erste Tag auf dem Schloss. Die letzten Wochen an der Hochschule waren anstrengend, wenn auch befreiend und klärend, was die derzeitige Lage in der Bildungslandschaft angeht.

Die Freude ist groß über die kommende Zeit außerhalb der Stadt in weiter Ferne. Ich werde Ruhe finden und meine Kräfte für die letzten Arbeitswochen zur Fertigstellung Diplomarbeit verwenden.

Desweitern möchte ich in mich gehen und wenigst möglich von Technik, Unruhe, Lichtverscmutzung, verschobenen Schlafenszeiten und unnützen Gedanken beeinflusst Sklave des Alltäglichen sein. Werde die Anspannung lösen und den mir derzeit nicht mehr behagenden Tagestrott durchbrechen, abstreifen und hinter mir lassen.

Die Natur da draußen empfängt mich mit offenen Armen, die Verbindlichkeiten der Welt hier sind zu vernachlässigen, die gebotene Kraft und Nähe zur Welt sind von unschatzbarem Umfang. In der Folge mag ich dieses Wohlgefühl in meine Arbeit einfliessen lassen.

08. Jul

Schimpfen ist Stuhlgang für die Seele.

Mein lieber Nachbar

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