10. Aug

Musik öffnet mir das Herz und reißt mich aus meiner Schwäche. Doch ich gehe nicht den formulierten Zielen nach, die inneren schreien und reißen an mir, ich flüchte dem Formulierten. Weil du immer Nähr bereithälst und dich um des Morgen Sonne nicht scherst.

Gesprochen ist es leicht, aber das Leben geht auch weiter während du sprichst, wenn du gesprochen hast oder es vor hast. Es ist nicht daran interessiert was du sagst, nur was du tust.

Essen musst du. Essen, essen, essen… Denke daran, denn eines Tages werden dich die Menschen mit dem Brot schlagen und die Ferne sucht dich heim. Dann ist es zu spät, denn dann hast du enttäuscht. Deine Familie, deine Freunde und deine Hoffnung - sie wollen nicht enttäuscht werden, sie wollen dich lachen sehen, ohne schlechtes Gewissen…

04. Mär

Bei all der Menge der Dinge, die man tun kann, all den Möglichkeiten der Bildungsbereiche, all den Zielen von Wanderungen, all den technischen Geräten die man kennenlernen, all den Themen die man bearbeiten kann - man darf sich nicht verlaufen. Dann erreicht diese Welt mit dir, dass du haltlos bist und letztlich nicht das wahrlich für dich gute und wichtigste aus deiner langen Liste der Wünsche wählst, sondern dem Stress der Planung flüchtend dich ausweichenden Frevel hingibst.

Zur Kritik steht dann sicher die Zeile zu den Kindern, doch schaue man einmal genau hin, wenn ein Kind eine Sache für sich gewählt hat, welche Ruhsamkeit und Widmung diese erfährt.

24. Sep

Manchmal habe ich das Gefühl, dass man einen Großteil der einen umgebenden Dinge kanalisieren muß, um Zufriedenheit zu spüren. Dass heißt, die Welt, in die du geboren wirst, wird zu einem Großteil “durchlebt”, was zur Folge hat, dass du Sachen machst, die du eigentlich nicht möchtest, die aber immer drängen.

Vielleicht schreibe ich dass, um mich für meine schlechten Eigenschaften mündend in nicht effektiven Taten zu rechtfertigen. Vielleicht mag ich das Gefühl, wissentlich Ziele nicht erreicht zu haben sich in einer Sinnhaftigkeit zu suhlen und sich zu entschuldigen. Vielleicht mag ich nur das kleine warme Gefühl, was dabei entsteht, ich könne der Welt auch durch einfache Taten genügen.

Die Tradition im Nacken habe ich oft im Gefühle, macht die Menschen krank. Wahrscheinlich findet man die Seinige, wenn man eben nicht drängt, sondern wenn man geht und findet, weil man innerlich überzeugt ist, von seinen Taten. Man kann mit verschiedenen Taten ungeahnte, mit anderen gleiche Ziele erreichen. Dein Glaube wird es dir zeigen…

Flüchte ich, oder begreife ich? Lege ich mir eine Welt zurecht, um mich zu entschuldigen? Wer spricht einen schuldig?

Bookmark and Share