Einen sehr wichtigen Fakt habe ich heute im Kapitel Korrespondenzanalyse gelesen, der sich auch auf andere Untersuchungen anwenden lässt. Dabei wird beschrieben, wie man multivariate Daten auf weniger Dimensionen abbildet, um diese besser darstellen zu können.
Nachdem zwei Eigenschaften aufeinander abgebildet wurden und ein Gradient sichtbar wird, benötigt man zur Darstellung der weiteren Variation der Daten eine (in dem Falle der Ordinationsanalyse) zusätzliche Achse. Dabei müssen die dazukommenden Daten unkorreliert und orthogonal zu den bestehenden Achsen sein. Nur dann ist eine Darstellung wirklich neuer, zusätzlicher Information möglich.
Heißt weitergedacht und auf andere Analysen bezogen auch, dass genau geprüft werden muss, aus welchen Grunddaten sich Ergebnisse zusammensetzen, wenn man diese mit anderen Ergebnissen in Beziehung setzen mag, um tatsächliche neue Information zu gewinnen.