09. Feb

Es gibt Tätigkeiten, da sollte man erkennen, dass man auf Dauer ein Auskunft gebender Helfer ist. Immer wieder kommen die Menschen mit sich gleichenden oder gar den selben Fragen, meist kommen immer wieder neue Menschen und man wird mit seiner Arbeit nicht fertig. Man bekommt das Gefühl, dass man umsonst gewirkt hat, manche Menschen werden dabei sehr verharmt und traurig bis böse. Aber die Erkenntnis darüber schon wieder weicher - jedoch kann folgend die Traurigkeit kommen, dass man nichts dagegen machen kann und dass es immer so bleiben wird.

Möglicherweise ist sogar in jedem Lebensbereich so eine Art Komponente dabei, welche den oben Beschriebenen Kreislauf geht. Anfangs hat man noch die Hoffnung, dass es an einem selber liegt und man beispielsweise durch höhere Qualifizierung der Sache abtun und dafür sorgen kann, dass nach einer ausgesprochenen Unterstützung der Beratene nie wieder kommt. Auch dessen Freunde sollen nicht wiederkommen, es soll sich rumsprechen und es soll ein Gefühl von Erfolg entstehen.

Doch der Erfolg liegt im Kleinen und genau das ist eine sehr wichtige Eigenschaft um mit wenig Groll ungesund durchs Leben zu gehen. Die kleinen Erfolge sollten einen bei der Stange halten, oder man sollte wechseln. Die Hoffnung auf eine spätere oder gar finale Belohnung kann einen nähren, jedoch verzehrt man sich, wenn die Wartezeiten zu lang sind. Freude in den kleinen Schritten der Verwirklichung finden ist ein Segen und schafft Menschen, die offener und begeisterter an den Dingen festhalten, diese ehrlich und wahrhaftig liebend tun und nicht spielen.

10. Aug

Musik öffnet mir das Herz und reißt mich aus meiner Schwäche. Doch ich gehe nicht den formulierten Zielen nach, die inneren schreien und reißen an mir, ich flüchte dem Formulierten. Weil du immer Nähr bereithälst und dich um des Morgen Sonne nicht scherst.

Gesprochen ist es leicht, aber das Leben geht auch weiter während du sprichst, wenn du gesprochen hast oder es vor hast. Es ist nicht daran interessiert was du sagst, nur was du tust.

Essen musst du. Essen, essen, essen… Denke daran, denn eines Tages werden dich die Menschen mit dem Brot schlagen und die Ferne sucht dich heim. Dann ist es zu spät, denn dann hast du enttäuscht. Deine Familie, deine Freunde und deine Hoffnung - sie wollen nicht enttäuscht werden, sie wollen dich lachen sehen, ohne schlechtes Gewissen…

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