21. Jul

Ich hoffe das mir Gott, was mir an Intelligenz fehlt, in Form von Emotion mitgegeben hat.

17. Jan

Heute ist ein sehr wichtiger Tag in meinem Leben. Ich weiß nicht, ob es damit zu tun hat, das wir heute unseren kleinen Bruno zu Grabe getragen haben, ob es die Musik war, als ich über mein Leben nachdachte, ob es die geschnitzte Holzmaske aus Namibia, die Sonne die in mein Fenster durch die feine Gardine strahlt oder der schon lang reifende Wille war, einer Religion beizutreten.

Es klingt sicherlich für viele Menschen befremdlich, auch für mich klang es so, viele Jahre. In einer Situation angekommen, wo ich es schaffe zu glauben bin ich nicht in der Situation, dass ich denke, diese Sache für mich nur erkannt zu haben, weil ich mich lange Jahre damit konfrontierte und es aus diesen immer und immer währenden Wiederholungen heraus nun selber glaube. Nein, ich denke es ist gereift - klar, jeder würde das so sagen, wenn er betroffen wäre.

Gut, ich bin getroffen. Getroffen von Vertrauen und Glaube an unsere Welt und deren Menschen. Erkannt, dass man nicht immer rechtens handeln kann, habe ich wohl. Auch, dass eine Institution, die dieses benennt und besagt behandeln zu können, wohl oft folgend meinen Zulauf bekäme - doch - warum nicht?

Man berichtet es gab einen Menschen namens Jesus, der gesagt hat, er würde die Lasten der Menschen auf sich nehmen. Er wollte dieses Experiment wagen und hat alle eingeladen. Obwohl er nicht mehr auf der Erde ist und ich ihn wahrhaftig nicht mehr mit meinem Munde sprechend und meinem Ohre hörend fragen kann, ob er dies nach all den Lasten noch immer möchte, muss ich vertrauen, dass das Berichtete stimmt und er froh mit diesem Wandel ist. Auch wenn es ihm dort, wo er jetzt ist, immer noch Kräfte raubt, so hat er uns aufgerufen und ich mag folgen.

Bereit bin ich, zu glauben und diesem Freunde meine Probleme und Fehler anzuvertrauen. Derzeit gibt es niemand auf Erden, ich wohl verschlossen und nicht so redsam, was mein Innerstes angeht, dem ich anvertraute. Jesus sagt man, ist da für uns, ich mag es wagen es zu genießen. Versuche habe ich einige mit Menschen gemacht, aber ich will diesen Guten nicht auch noch aufbürden, zumal sie vielleicht nicht ehrlichst sagen würden, wenn ich sie um deren Hilfe der Entlastung fragen würde.

Entlastung ist wichtig, sein Leben vor sich hinsprechen - gerade das falsch Getane - das mag ich tun und mag daran glauben, dass der Herr diese Sachen aufnimmt und ich durch ihn diese Fehler in den Griff bekomme.

Es ist sicherlich nicht der genormte Weg und ich muss noch reifen, aber ich beschreite und versuche zu lernen und werde glauben der Dinge, deren schon viele glaubten. Ich werde genesen und in dieser Welt weitergehend freudigst ihn preisen, meinen Herrn Jesus Christus.

06. Jun

Eine ganze Weile sind wir Kinder, geleitet durch die Weisen unserer Eltern. Sie formen uns und machen uns zu einem der Ihren. Doch sie können nicht den gesamten Tag an deiner Seite sein, du bildest eigene Züge aus, du entfernst dich ihrer durch leichte Unterscheidungen.

Dann irgendwann kommt der Punkt - dieser muss nicht schmerzlich sein - wo du hinterfragst, welchen Anteil der Dinge übermittelt durch deine Eltern du behalten magst. Es ist nicht ganz leicht alle Züge herauszubekommen, aber sicherlich ist eben das nicht gewollt. Eine ganze Weile eben ist man einfach nur ein Zögling der Großen, ein Stück Abbild, ein andere denken lassender Ball der Welt - zu welchen Teilen ist ungewiss.

19. Jan

Gerechtheitigkeitswahrheitsmorgen küsst um sich und verletzt nur sanft. Fliege mal wieder durch die Welt. Heißgebliebte Dinge strömen in Vielfachen am Rande des Weges greifbar vorbei. Die Pflicht ist in der Fern, wird aber unerbittlich kommen. Im Wahnsein und Bewußtsinn klar bedacht dass sie kommen werden, geigelt er des Weges Wahres und Gerechtheit sprechend, oft schimpfend, doch die Richtigen treffend.

Ihr Kleingeister könnt mir nichts - nicht heute…

Wenn ich nicht genießen würde, währe Herz betrübt und würde mir unangenehm erscheinen, mich därgelnd dem Schmerze ausliefern. Nein Herz, sei nicht so, ich geb was du brauchst. Schwingende Töne und lächelnde Frauen, fliegende Freiheit im Gegeiste bin ich im Aufstrudelsein und mag der sich ansteckenlassenden Gutmenschen lieben und Danken.

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